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Donnerstag, Dezember 1, 2022

Wolfenstein: Youngblood – Review | Test

Nach nun 38 Jahren geht die Spielreihe Wolfenstein mit seinen zehnten Ableger , Wolfenstein: Youngblood zusammen mit dem VR Titel Wolfenstein: Cyberpilot (auf den wir hier nicht weiter eingehen) am 25.07.2019 an den Start.
Dieses mal holt sich der Entwickler Bethesda zur Unterstützung Arkane Studios (bekannt von Dishonored ,Prey und BioShock 2) und das von Vorgängern bereits bekannte schwedische Unternehmen MachineGames mit ins Boot.

Zum Release Date stehen laut Bethesda zwei Versionen zum Kauf bereit: Zu einem die Standard Version und dann noch die Wolfenstein: Youngblood Deluxe Edition inklusive eines Buddy Pass und einem Cyborg Skin Pack.

Beide Versionen wird es in Deutschland als deutschsprachige, wie auch als internationalen Variante mit englischer Sprachausgabe geben und sind laut USK mit der Alterskennzeichnung “ab 18” gekennzeichnet. Vom Inhalt (Umfang, Darstellung und Effekte) sollen sich beide Versionen nicht Unterscheiden. Erstmals darf somit in Deutschland neben der üblichen geschnittenen bzw. verfremdeten deutschen Version auch die ungeschnittene internationale Versionen angeboten werden, in denen die eindeutigen Symbole der deutschen Vergangenheit gezeigt werden. Solche Symbole dürfen laut des Gesetzes § 86a Abs. 3 des Strafgesetzbuches und dessen Sozialadäquanzklausel seit 2018 in Spielen verwendet werden, wie es auch in Filmen und Dokumentationen zu Anwendung kommt.

Das neueste Feature ist, dass das Game erstmals Online als Koop gespielt werden kann. Eine Splitscreen Variante steht leider nicht zur Verfügung, um durch die zusätzlich erforderliche Rechenleistung die Systeme nicht in die Knie zu zwingen. Hierzu lässt sich unter anderen der Buddy-Pass der Delux Version verwenden, so kann ein Besitzer von Youngblood mit eben solchem Pass einen seiner Freunde, auch ohne erworbene Kopie des Spiels zum gemeinschaftlichen Nazis kloppen eineinladen.

20 Jahre nach den Geschehnissen von Wolfenstein: The new Colossus knüpft nun die neue Handlung an. Wir schlüpfen in die Haut einer der Zwillingsschwester Soph und Jess, Töchter des Protagonisten aus den Vergangenen Teilen wie WS: The new Colossus, B.J. Blazkowicz, die durch ihre Eltern für den Kampf gegen die Unterdrücker des 3rd Reich gestählt wurden. B.J. verschwindet zu Beginn der Story in Europa, bei einer Mission gegen das Regime. Nun liegt es an seinen Töchtern ihn zu finden, bzw. sein Werk fortzusetzen. Hinweise führen sie zu den Katakomben von Paris, zum örtlichen Widerstand im Jahre 1980.

Ohne große Spieleinführung geht es direkt ans eingemachte. Bei bekannter Steuerung und übersichtlich gestaltetes Leveling ballert man sich durch die Armee des “Regime”. Die Wahl des Spielcharakter ist eher sekundär und vor allem eine optische Entscheidung und die zu erlernenden Fähigkeiten sind ebenfalls die selben. Auch die Auswahl der Waffen ist zu Beginn nicht kriegsentscheidend und ihr kommt sehr schnell an neue Bleispritzen. Bei jedem Stufenaufstieg erhaltet ihr Punkt die euch die passiven Fähigkeiten eurer Motorüstung verbessern lassen. Die Verbesserungen der Rüstung und der Waffen unterscheidet sich prinzipiell nicht von anderen Spielen und bieten keine ausgefallenen Innovationen

Die Welt von Youngblood weist dieses mal keine typische lineare Story-Line vor und hat einen leichten offenen Charakter in der die Haupt- und Nebenmissionen frei gewählt werden können. Der Ablauf der verschiedenen Level und Missionen wirken dann wieder vertraut linear und bieten teilweise den Charme eines Arcade-Shooter, der aber durch das Koop-Spiel auch zum kurzweiligen Vergnügen wird.

Auf umfangreiche, groß inszenierte Zwischensequenzen wurde weitestgehend verzichtet. Auch die Schauplätze der Nebenmissionen sind recycelte Bereiche, so das man häufig an bereits bekannte Orte geschickt wird. Der Fokus liegt bei diesem Titel im Koop, ob mit Freunden oder dem Ki-Koop Partner, wie auch das Leveldesign bietet so einiges aber eine tiefgründige komplexe Story kann man nicht erwarten. Für ein midprice Titel ist Youngblood durchaus eine Investition wert und für Fans der Reihe so oder so ein “must have”.

Wolfenstein: Youngblood ist bereits für Xbox One, PlayStation 4 und PC verfügbar.

Wolfenstein: Youngblood – Review | Test
7.5
Grafik
8
Sound
8
Steuerung
8
Spiele Spaß
8.5
Preis Leistung
Gesamtwertung 8 / 10
Unser Fazit
Für ein midprice Titel ist Youngblood durchaus eine Investition wert und für Fans der Reihe so oder so ein "must have".
Charbel Danho
Charbel Danhohttps://www.charbel.de
Zugegeben, ich könnte wie die meisten anfangen und erzählen, dass ich schon seit über 35 Jahre ein leidenschaftlicher Zocker bin und schon mitte der 80er mit dem Commodore 64 angefangen habe zu spielen, später dann mit PC, Atari und Nintendo groß geworden bin, was dann mit dem Erscheinen der PlayStation und Xbox auch fortgesetzt wurde. Wichtig zu wissen ist aber, dass mein frühe Befassung mit diesem Bereich mich zu dem gemacht hat was ich heute bin. Ich habe mein Hobby zum Beruf machen können und habe bei ProMarkt, Media Markt, Saturn und später noch bei Conrad Electronic gearbeitet. Durch meine Wirken in diesen Bereich und Weiterbildungen in verschiedenen Bereichen wie Gaming, Multimedia und Technik in verschiedenen Bereichen wie z.b. Haushalt, Hifi, Kabel & Sound, Car Technik, PC & Konsolen, Musik & Filme, Spielwaren, Hardware & Software sowie Games und Smartphones habe ich entsprechend viel Erfahrung sammeln können um sie hier mit euch zu teilen. Sein Hobby zum Beruf zu machen reicht meiner Meinung nach nicht aus, sondern gibt uns nur ein Fundament, eine Basis anderen zu helfen, die nur durch Arbeit, lange Erfahrung und Weiterbildung ausgebaut wird.

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