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Donnerstag, April 25, 2024

Review: Aukey Webcam 1080p PC-W1 im Test – Preisgünstige Kamera im Test

Webcams sind im Alltag nicht mehr wegzudenken. In vielen Bereichen nutzen wir sie beinahe jeden Tag. Und auch im privaten Rahmen trieb mich immer der Wille um, eine gute Kamera zu finden um für Twitch-Streams oder ähnliches eine gute Qualität zu erzielen. Denn auch wenn der Fokus auf dem Spielen an sich liegt, so ist doch eine gute Qualität des eigenen Bildes immens wichtig. Aber die Notebook eigene Kamera – wenngleich mein Gerät ein hochwertiges ist – kommt natürlich nicht gegen eine Qualitätskamera an. Daher habe ich mir die Aukey 1080p Webcam (Model: PC-W1) angeschaut.

Die Kamera kommt in einer schicken, stabilen Verpackung. Im Lieferumfang ist neben der Kamera eine Bedienungsanleitung und die Garantiekarte. Wobei die Bedienungsanleitung eher weniger benötigt wird – das USB-Kabel ist fest an die Kamera integriert. So lässt sich die Kamera ganz einfach an das Notebook oder an einen PC-Monitor anschließen. Je nach Untergrund hält sie hier sehr gut! In meinem Fall an der Notebookdisplaykante war der Halt leider nicht so gut, sodass ich lieber den Tisch gewählt habe. Das USB-Kabel ist großzügig lang und die Installation hat – zumindest in meinem Fall mit Windows 10 war dies in wenigen Sekunden automatisch erledigt.

Nachdem die Cam dann angeschlossen und eingerichtet war, habe ich gleich einen Vergleich mit der OnBoard-Cam meines Notebooks durchgeführt und war erstaunt, wie toll ich doch aussehen kann – also das Bild natürlich! Im Vergleich herrschte ein scharfes und klares Bild mit der Aukey Cam vor. Zwar wirkten die Farben teilweise etwas blass, aber definitiv noch in einem Rahmen, der vollkommen in Ordnung ist. Leider beeinflussen die Lichtverhältnisse die Kamera stark. Sind diese schlecht beginnt schnell das Bildrauschen und beeinträchtigt die Qualität. In dunkleren Räumen wirkte das Bild extrem gut, sodass der Gegenüber keine Probleme hatte, jemanden einwandfrei zu erkennen.

Doch mit zunehmender Nutzungsdauer beginnt man natürlich auch genauer hinzusehen. Dabei fällt auf, dass die Bildschärfe leider doch nicht so scharf ist, wie es am Anfang wirkt. Und auch aus einiger Entfernung wird das Bild immer unklarer, was aber beim skypen oder ähnlichem nicht auffällt. Dies merkt man besonders bei wenig Licht, denn das Bild bleibt immer hell. Hier wird durch die Kamera das Bild künstlich erhellt, worunter zwar die Farben blasser wirken und die Bildschärfe leidet. Aber es bleibt alles erkennbar.

Der Fokus der Kamera ist ein Fester. Wie so vieles hat dies natürlich auch seine Vor- und Nachteile. Laut Aukey sollte das Bild bis zu einem Abstand von 3 Metern scharf sein. Während der Testphase konnte ich dies bei 0,5 bis 2 Metern bestätigen, danach wurde es aber schon unschärfer. Aber für für den normalen Gebrauch sollte das vollkommen ausreichend sein, denn weder beim Skypen noch bei anderen Situationen rennt man vor der Kamera herum. Das bei der günstigen Preislage zu erwarten, wäre auch etwas zuviel! Doch der Nachteil dabei ist, dass das Bild nicht so scharf ist, als wenn man den Fokus manuell oder automatisch exakt auf sich einstellen könnte. Doch die Erfahrung mit anderen Cams inkl. Autofokus hat gezeigt, dass diese schnell man versagen und den Autofokus bei schlechteren Lichtverhältnissen verfehlen. Das ist wesentlich störender und benötigt entsprechend wieder einen manuellen Eingriff. Daher muss man sich hierbei gar keine Sorgen machen und gerade bei günstigen Kameras ist ein fester Fokus vollkommen in Ordnung. Es gilt halt immer den eigenen Gebrauch zu prüfen.

Bleibt zum Ende hin noch der Blick auf die Soundqualität des Mikrofons. Dieses befindet sich auf der Rückseite des Kamera selbst. Die Erfahrung mit verschiedenen Notebooks zeigt, dass hier die Qualität nie sonderlich herausragend ist. Auch nicht bei teuren Modellen. Daher bietet es sich ohne eigenes Mikrofon an, das der Kamera zu nutzen. Gerade bei Notebookinternen Mikrofonen hat man leider schnell Störgeräusche wie Lüfter oder ähnliches mit in der Sounderfassung. Das integrierte Mikrofon der Aukey 1080p Webcam liefert da Abhilfe. Insbesondere für jene, die sich kein eigenes Mikrofon kaufen wollen oder eben solche kompakten Möglichkeiten bevorzugen. Damit bietet das Stereo Mikrofon der Webcam ein Plus gegenüber den Notebook Mikrofonen und liefert eine vollkommen ausreichende Soundqualität für Gespräche. Zumindest im Test haben meine Gesprächsteilnehmer mich gut und klar verstanden. Auch bei Soundaufnahmen war es eine durchaus brauchbare Qualität – aber dennoch sollte die Anschaffung der Aukey Cam nicht die Erwartung an das Stereo Mikrofon sein! Auch hier gilt, dass man immer die eigene Nutzung beachten muss!

Somit erhält man hier für etwa 35,- Euro eine brauchbare Kamera. Wie bereits im Text selbst erwähnt sollte man aber immer seinen eigenen Nutzen im Blick behalten. Wer die Kamera für aufwendigere Arbeiten oder beruflich für die Videoaufnahme benötigt, wird hier leider nicht glücklich werden. Wer jedoch mit Freunden Skypen und Videokonferenzen abhalten möchte und dazu eine Kompaktlösung mit  einfachen Mikrofon haben möchte, erhält hier eine gute Webcam im schlichten Design.

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Review: Aukey Webcam 1080p PC-W1 im Test – Preisgünstige Kamera im Test
7
Qualität
7
Steuerung
7.5
Design
7.5
Preis Leistung
6
Ausstattung
Gesamtwertung 7 / 10
Unser Fazit
Die Kamera hat mich überrascht. Ich muss gestehen, dass ich bei dieser Preiskategorie keine gute und brauchbare Qualität erwartet hätte. Doch die Kamera hält beinahe was sie verspricht. Allerdings entspricht die Angabe, dass bis zu 3 Metern Entfernung das Bild scharf sei im Test nicht dem Ergebnis. Natürlich spielen hier immer auch die aktuellen Lichtverhältnisse mit herein. Sicherlich gibt es im Vergleich auch andere, zum Teil bessere Kameras, aber wer für den normalen Gebrauch für Skype eine Kamera benötigt, der möchte nicht mehr Geld ausgeben - und erhält hier eine solide Lösung.

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Michael Barkow
Michael Barkowhttps://www.twitch.tv/gutertag_streaming
1989 erblickte ich das Licht dieser Welt - und bereits 1998 entdeckte ich das Zocken; damals noch mit Command & Conquer: Alarmstufe Rot von 1996. Seitdem bekommt mich die Gamingwelt nicht mehr los. 2005 begann dann für mich die Reise in World of Warcraft und die MMO-Szene hatte mich begeistert. Seitdem habe ich vieles gesehen und erlebt und hüpfe immer mal wieder von einem zum anderen MMO, da ich es nie ganz sein lassen kann. Mit meiner 2015 geborenen Tochter habe ich aber etwas gefunden, dass noch mehr Interesse und Begeisterung weckt. Da das Leben mit Familie tagsüber fesselt, habe ich das Streamen und Zocken am Abend für mich entdeckt. Somit bekommt das Zocken weiterhin seinen Platz in meinem Alltag.

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