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Donnerstag, Dezember 2, 2021

Review: ZTE Blade V30 und Blade V30 Vita im Test

Mit den Geräten Blade V30 und Blade V30 Vita erobert der Smartphonehersteller ZTE aktuell den Markt. Auf den ersten Blick trennen die beiden Smartphones nur wenige Details, und auch preislich unterscheiden sie sich nur wenig. Jedoch bedienen die beiden Geräte aufgrund minimaler Unterschiede eindeutig verschiedene Zielgruppen. Wir haben die beiden Smartphones getestet und herausgefunden, für wen welches der beiden Blades geeignet ist.

ZTE Blade V30

Das ZTE Blade V30 ist für rund 200 Euro erhältlich und überzeugt auf den ersten Blick mit einem geschmackvollen Design, welches vor allem von der tiefschwarzen Gehäusefarbe geprägt wird. Das 6,67 Zoll große TFT FHD+ Punchhole Display sorgt für ein klares Design auf der Vorderseite, während die Rückseite von einer markanten Kamerakonstellation geziert wird. Mit einer Displayauflösung von 2.400 mal 1080 Pixeln sowie einer hohen Bildschirmhelligkeit werden alle Anwendungen, Fotos und Apps vom ZTE Blade V30 klar und gut sichtbar angezeigt. Eine hohe Bildschirmschärfe sowie klare, realistische Farben sorgen für Genuss beim Handygaming oder beim Filmeschauen.

Blicken wir kurz auf die inneren Werte des Blade V30. Ein potenter UMS512T Spreadtrum Prozessor sorgt dafür, dass auch komplexe Operationen kein Problem für das Gerät darstellen. Der Arbeitsspeicher umfasst 4 Gigabyte. Laufen mehrere Apps parallel zueinander oder im Hintergrund, so wird das Smartphone dadurch nicht ausgebremst – nein, die tadellose Geschwindigkeit und Leistung des Geräts bleibt erhalten. Um auch das Internet unterwegs schnell und zuverlässig zu nutzen, bietet das Blade V30 von ZTE die Standards 2G, 3G und 4G. Intern auf dem Gerät gespeichert werden können bis zu 128 Gigabyte an Daten in Form von Apps, Dateien oder Fotos. Sollte ergänzender Speicherplatz notwendig werden, so kann eine Micro SDXC Karte in den hierfür vorgesehenen Kartenslot eingesetzt werden. Jeder Nutzer dieses Smartphones bleibt somit also optimal flexibel und kann seinen Speicherplatz an seine individuellen Bedürfnisse anpassen. Für zusätzliche Langlebigkeit und Flexibilität sorgt der starke 5000 mAh Akku, der im Blade V30 steckt. Dieser überlebt locker einen Tag bei intensiver Nutzung und kann per USB-C Kabel einfach mit beinahe jedem Ladegerät aufgeladen werden. Kopfhörer oder externe Lautsprecher können mit dem ZTE Blade V30 entweder per 3,5mm Klinkenstecker oder per Bluetooth verbunden werden. Der integrierte Near Field Communication (NFC) Chip sorgt für die Kommunikation über kurze Distanzen – beispielsweise beim drahtlosen Banking. Das ZTE Blade V30 ist Dual-Sim fähig und wird regulär mit einer Nano-SIM Karte ausgerüstet. Wie die meisten anderen Smartphones ist das Betriebssystem des Blade V30 Android.

Ein besonderes Feature des Blade V30 ist seine Kamerakonstellation, die mit mehreren unabhängig voneinander arbeitenden Kameras ausgestattet ist. Die Frontkamera besitzt insgesamt 16 Megapixel und erzeugt Selfies mit angenehmen Farben und sehr guten Lichtverhältnissen. Die Rückkamera hingegen löst in insgesamt 64 Megapixeln auf und fotografiert und filmt aus leicht verschiedenen Blickwinkeln. So wird die Brennweite künstlich erhöht und es entstehen Fotos, die beinahe an die Qualität von mit einer Spiegelreflexkamera aufgenommenen Bildern heranreichen. Mithilfe der Autofokus-Funktion können schnell und unkompliziert scharfe Bilder entstehen, verwackelte Fotos oder Bilder mit unpassendem Fokus sind so Geschichte. Das integrierte Blitzlicht sorgt auch bei Dunkelheit für perfekte Aufnahmen.

ZTE Blade V30 Vita

Das ZTE Blade V30 Vita trägt beinahe denselben Namen wie das eben erwähnte V30 – jedoch mit einem kleinen Zusatz. Das Vita ist für rund 180 Euro erhältlich und kommt mit Bluetooth-Kopfhörern, die im Kaufpreis inbegriffen sind. Designtechnisch unterscheidet es sich kaum vom regulären V30 – lediglich das dunkelgraue anstatt einem schwarzen Gehäuse lässt auf den ersten Blick erahnen, dass es sich um ein anderes Gerät handelt.

Der Bildschirm des Blade V30 Vita löst mit 1840 mal 720 Pixeln auf. Er ist mit IPS 6.82 ausgestattet und somit HD+ fähig, hochauflösend und hell. Im direkten Vergleich zum Blade V30 bemerkt man deshalb, trotz der niedrigeren Auflösung, kaum einen Unterschied. Die Schnittstelle zwischen Hard- und Software bildet, wie auch beim ZTE Blade V30, das Betriebssystem Android. Mit seinem Unisoc SC9863A-Prozessor schafft das Vita auch komplexe oder schnell aufeinanderfolgende Operationen schnell und zuverlässig. Es funktioniert absolut ruckelfrei und jegliche Standardoperationen des Alltags wie Surfen, Nachrichtenschreiben oder kleinere Bildbearbeitungen sind ohne jegliche Wartezeit durchführbar. Hierbei unterstützt der 3 Gigabyte große Arbeitsspeicher. Mobiles Internet ist innerhalb der Standards 2G, 3G und 4G nutzbar. Im Blade V30 Vita steht eine gesamte, interne Speicherkapazität von 128 GB zur Verfügung, welche problemlos mit einer Speicherkarte um etliche weitere Gigabyte erweitert werden kann. Wie auch das Blade V30 arbeitet das Vita von ZTE mit einer Nano-SIM Karte und ist Dual-Sim fähig. Eine geschäftliche SIM-Karte oder eine Karte aus dem Ausland können so problemlos hinzugefügt werden, ohne dass ein weiteres Smartphone oder ein ständiger Wechsel der Karten notwendig ist. Im V30 Vita steckt derselbe 5000 mAh Akku wie im V30. Auch dieser liefert lange Laufzeiten und kurze Ladezeiten. Eine überragende Stand-By Zeit von bis zu 2000 Stunden wird so absolut realistisch. Für eine optimale Funktionalität kann der Akku per USB-C aufgeladen werden. Ein zusätzlicher 3.5 mm Klinkenanschluss verbindet das Smartphone mit Audiogeräten. Hier unterschieden die beiden Geräte sich also kaum. Auch der Fingerabdrucksensor zum Entsperren des Smartphones ist in beiden der hier erwähnten ZTE Geräte enthalten und sorgt für hohe Funktionalität und eine schnelle, unkomplizierte Nutzung.

Mithilfe von Bluetooth und WLAN kommuniziert das Blade V30 Vita mit anderen Geräten. Einen NFC-Chip besitzt es, im Gegensatz zu seiner großen Schwester, dem V30, nicht. Die Rückkamera des ZTE Blade V30 Vita löst mit insgesamt 3 Kameras mit 48 Megapixeln auf und produziert so perfekte Fotos und Videos in einer Auflösung von bis zu 1080p. Mit der 8 Megapixel starken Frontkamera können Einzel- und Gruppenselfies authentisch fotografiert werden, ohne dass stets eine Digitalkamera im Gepäck sein muss. Für eine ideale Qualität aller Fotos und Videos sorgen der integrierte Autofokus sowie das Blitzlicht der Rückkamera.

Der Vergleich: V30 oder V30 Vita? Für wen eignet sich welches Gerät?

Beide Smartphones des Herstellers ZTE aus der Blade Reihe überzeugen mit einem niedrigen Preis bei hoher technischer Leistung und einer modernen technischen Ausstattung. Lediglich kleine Details trennen das V30 und das V30 Vita. Das wohl markanteste Detail des V30 Vita sind die Bluetooth Kopfhörer, die in seinem Lieferumfang enthalten ist. Die klare Zielgruppe des Geräts sind deshalb Sportler, die sich ein unkompliziertes Smartphone mit den wichtigsten und aktuellsten Standardfunktionen wünschen, das sie auch bei Wind und Wetter nicht im Stich lässt und mit einer guten Akkulaufzeit triumphiert. Die große Schwester des V30 Vita, das reguläre V30, kostet hingegen ein paar Euro mehr – und richtet sich mit seinen Zusatzfunktionen damit eher an alle, die sich mehr Technik und eine bessere Kamera sowie ein hochwertiges Display wünschen. Beide Geräte zeigen dennoch eine ausgereifte und qualitative Performance, die sich wohl für jeden, der eine stabile Qualität zum kleinen Preis sucht, eignet.

Review: ZTE Blade V30 und Blade V30 Vita im Test
8.5
Qualität
8.5
Steuerung
8
Design
8.5
Preis Leistung
7.5
Ausstattung
Gesamtwertung 8.2 / 10
Unser Fazit
Beide Geräte zeigen eine ausgereifte und qualitative Performance, die sich wohl für jeden, der eine stabile Qualität zum kleinen Preis sucht, eignet.

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Aktualisiert am 1. Dezember 2021 20:49
Charbel Danhohttps://www.charbel.de
Zugegeben, ich könnte wie die meisten anfangen und erzählen, dass ich schon seit über 33 Jahre ein leidenschaftlicher Zocker bin und schon mitte der 80er mit dem Commodore 64 angefangen habe zu spielen, später dann mit PC, Atari und Nintendo groß geworden bin, was dann mit dem Erscheinen der PlayStation und Xbox auch fortgesetzt wurde. Wichtig zu wissen ist aber, dass mein frühe Befassung mit diesem Bereich mich zu dem gemacht hat was ich heute bin. Ich habe mein Hobby zum Beruf machen können und habe bei ProMarkt, Media Markt, Saturn und später noch bei Conrad Electronic gearbeitet. Durch meine Wirken in diesen Bereich und Weiterbildungen in verschiedenen Bereichen wie Gaming, Multimedia und Technik in verschiedenen Bereichen wie z.b. Haushalt, Hifi, Kabel & Sound, Car Technik, PC & Konsolen, Musik & Filme, Spielwaren, Hardware & Software sowie Games und Smartphones habe ich entsprechend viel Erfahrung sammeln können um sie hier mit euch zu teilen. Sein Hobby zum Beruf zu machen reicht meiner Meinung nach nicht aus, sondern gibt uns nur ein Fundament, eine Basis anderen zu helfen, die nur durch Arbeit, lange Erfahrung und Weiterbildung ausgebaut wird.

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