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Montag, Juli 22, 2024

Review – OpenSwim Pro & OpenFit Air im Test – die neuen Kopfhörer aus dem Hause Shokz im Vergleich

Über meine Begeisterung für die Produkte von Shokz konntet ihr hier ja schon öfters etwas lesen. Egal ob beim Radfahren, Waldspaziergang oder auf dem Weg in die Stadt – mich begleiten die Kopfhörer von Shokz in vielen lebenslagen. Nicht nur das – mittlerweile hat jedes Familienmitglied seine eigenen Kopfhörer. Was Shokz so überzeugend macht? Die eingesetzte Knochenschalltechnologie bietet den Komfort freier Ohren, während man dennoch in den Genuss eines klaren und schönen Klangs kommt.

Ich hatte jetzt die Gelegenheit, eines der neueren Produkte zu Testen und mir ein eigenes Bild davon zu machen. Im speziellen spreche ich hier vom OpenSwim Pro und den OpenFit Air. Beide Produkte reihen sich ein und bilden den Nachfolger von anderne Produkten. Doch können die Produkte überzeugen, oder sind es nur vom Namen her Nachfolger? Im Test werfen wir einen Blick darauf.

Werfen wir als ersten einen Blick auf den OpenSwim Pro. Bei diesem Kopfhörer handelt es sich um den Nachfolger des bei uns ebenfalls sehr beliebten OpenSwim. Wie der Name bereits vermuten lässt, ist dieser Kopfhörer perfekt für eine Runde im Wasser geeignet. Beide – also sowohl der OpenSwim als auch der OpenSwim Pro – sind Wasserdicht nach Schutzklasse IP68. Die erste Zahl gibt an, dass das Produkt gegen Staub abgedichtet ist. Die zweite Ziffer deutet an, dass dieses Produkt gegen dauerndes Untertauchen abgedichtet ist – sprich wir können es auch ohne schlechtes Gewissen im Freibad verwenden. Gerade jetzt bei dem anstehenden Sommer eine lohnenswerte Investition!

Während uns der OpenSwim die Möglichkeit bietet, bis zu 4 GB – sprich ca. 1.200 Lieder – abzuspeichern, sind es beim OpenSwim Pro bereits ganze 32 GB. Ihr lest richtig: Damit wir problemlos auch während des Schwimmens Musik genießen können, laden wir unsere Lieder als MP3 auf den Kopfhörer direkt. Somit ist das mitnehmen eines Smartphones nicht zwingend notwendig. Doch anders als beim OpenSwim bietet der Pro uns auch die Möglichkeit, eine Bluetooth-Verbindung herzustellen. Damit wird dieser Kopfhörer zum absoluten Sport-Allrounder, der in jeder Lebenslage genutzt werden kann.

Außerdem beinhaltet der OpenSwim Pro ein eigenes Mikrofon mit ENC-DNS-Anrufgeräuschunterdrückung. Während den Testtelefonaten war meine Stimme vom Gegenüber auch mit Umgebungsgeräuschen immer klar zu vernehmen. Störgeräusche wurden gut rausgefiltert, sodass es auch während des Radfahrens kein Problem war. Die Windgeräusche, die man beim klassischen Telefonieren kennt, waren laut dem Gesprächspartner kaum zu vernehmen. Eine Telefonmöglichkeit ist beim normalen OpenSwim nicht gegenben, sodass hier sehr deutlich die Weiterentwicklung beim OpenSwim Pro zu erkennen ist.

Die Wiedergabe von Liedern war zudem auch zu keiner Zeit wirklich gestört oder beeinflusst. Hier hatte ich am Anfang die Sorge, dass es gerade beim Schwimmen vielleicht komisch klingen könnte, aber diese war gänzlich ungerechtfertigt.

Beim Akkuverhalten weiß der OpenSwim Pro ebenfalls zu überzeugen! Shokz selbst gibt an, dass die Akkulaufzeit im Bluetoothmodus bei 9 Stunden und beim MP3-Modus bei 6 Stunden liegt. Ich habe im Testverlauf immer wieder zwischen den beiden Modi gewechselt und hatte nach fast 8 Stunden erst einen leeren Akku. Doch die Ladegeschwindigkeit spricht ebenfalls für sich – Shokz selbst gibt an, dass zehn Minuten laden für 3 Stunden weitere Laufzeit ausreichend sind. So exakt war es im Test nicht zu benennen, aber die Ladezeit war erstaunlich schnell und unkompliziert. Allerdings war der OpenSwim Pro in ca. 90 Minuten komplett aufgeladen und vollständig einsatzbereit.

Preislich ist der OpenSwim Pro für 199,- Euro zu erhalten. Der ältere und mit weniger Funktionen ausgestatete OpenSwim Kopfhörer liegt preislich bei 159,- Euro. Hier geht die Empfehlung deutlich dazu, die 40 Euro mehr auszugeben und einen OpenSwim Pro sein Eigen nennen zu können. Diese sind – wie bereits erwähnt – als Allroundtalent für den Alltag und für Sport perfekt geeignet.

Vom Material ähnelt auch der OpenSwim Pro seinen Vorgängern. Wir haben hier einen sehr flexiblen Bügel, der mit einem angenehmen gummierten Überzug bedacht wurde. Dieser fühlt sich sanft an ohne Ecken oder störende Kanten. An der Unterseite gibt es einen magnetischen Connector zum Aufladen oder eben zur Datenübertragung der MP3-Dateien. Auch die Tasten für Lautstärke oder dem Ein- und Ausschalten finden wir hier. An der linken Seite findeen wir eine einzelne Taste, mit der wir Anrufe annehmen können oder auch den aktuell laufenden Titel pausieren. Tippen wir hier zweimal spielen wir den nächsten Titel ab – dreimal Tippen bringt uns zurück zum vorherigen Titel. Verbinden wir den Kopfhörer mit der Shokz App haben wir zudem weitere Einstellungsmöglichkeiten. Die Verwendung ist aber optional und wird nicht zur Nutzung vorausgesetzt. Auch ein Punkt, der stark für die Produkte von Shokz spricht, da sie nicht wie viele andere Hersteller ihre Apps zu den Produkten erzwingen wollen.

Doch damit genug über den OpenSwim Pro – kommen wir zu meinem persönlichen Highlight – dem OpenFit Air. Dieser ist seit dem 05. Juni 2024 erhältlich. Dankenswerterweise hatte ich die Chance, diesen bereits in den letzten Wochen zu testen und auszuprobieren. Zeitlich gesehen handelt es sich hier um den Nachfolger der OpenFit Kopfhörer – technisch betrachtet sind sie wohl als günstigere Variante dazu gedacht. Während der OpenFit mit 199,- Euro zu Buche schlagen, finden die OpenFit Air bereits für 139,- Euro einen Platz in euren Reihen.

Bei den OpenFit Air handelt es sich auch um OpenEar Kopfhörer, welche aber dennoch mit ihrer DirectPitch Technologie einen wirklich schönen und angenehmen Klang liefert. Sicherlich fällt hier zum Beispiel der Bass etwas weniger intensiv aus – aber das ist ein Ding der Sache selbst – schließlich reden wir von OpenEar und nicht InEar, welche das Ohr abschließen würden. Shokz selbst schreibt zur Klangtechnik:

Der OpenFit Air ist mit einer individuellen dynamischen Treibereinheit ausgestattet und liefert einen Klang, der einem 16mm-Prototyp ähnelt, während die Verbundmembran für ausgewogene Höhen, Mitten und Bässe sorgt. In Kombination mit der integrierten Dynamic Range Control (DRC) passen sich die EQ-Pegel in Echtzeit an und treffen genau die richtigen Töne. Mit der vier voreingestellten EQ-Modi in der Shokz-App können Sie Ihren Sound an Ihre persönlichen Vorlieben anpassen.

Somit liefern auch die OpenEar den gewohnt guten und klaren Sound, den wir von anderen Shokz Produkten so gewohnt sind. Und in einer Sache machen die OpenFit Air es jetzt noch besser – im Tragekomfort. Ich hatte auch die Möglichkeit, die OpenFit Kopfhörer zu testen. Diese waren bereits vom Klang extrem gut, doch hatten einen etwas lockeren Halt. Gefühlt sitzen diese fester am Ohr, was auch einen besseren Klang zur Folge hat.

Auch beim Bluetooth weiß der OpenFit Air zu überzeugen – denn hier haben wir mit Multipoint die Möglichkeit, gleich zwei Geräte zu koppeln. Insbesondere wenn man das Smartphone und vielleicht einen Computer verwendet und zwischen diesen wechselt, bietet sich Multipoint an. Besonders für jemanden wie mich der zum Beispiel auch zwischen einem dienstlichen Smartphone und dem privaten im Alltag wechseln möchte, ist dieses Thema durchaus wichtig und interessant.

Bei der Akkulaufzeit müssen wir laut Shokz keine Einbußen akzeptieren. Beide Kopfhörer werden mit 28 Stunden Laufzeit beworben – im Test hatte ich jedoch das Gefühl, dass die OpenFit Air hier eine geringere Akkulaufzeit hatten. Allerdings fällt dies nur ins Gewicht, wenn man die Geräte nicht jeden Abend zum Laden anschließt. Für den Alltag und die täglichen Doings reicht eine Akkuladung hier vollkommen aus.

Bei der IP-Zertifizierung finden wir hier die IP54 – sprich der Kopfhörer ist gegen Staub geschützt und gegen allseitiges Spritzwasser. Anders als die zuvor betrachteten OpenSwim Pro ist hier somit eher Regenwasser gemeint. Untertauchen sollte man die OpenFit Air nicht.

Doch auch hier erhalten wir ein extrem gutes Produkt, wie von Shokz üblich. Durch die bessere Passform und den – zumindest gefühlt – besseren Halt sind die OpenFit Air für mich auch eine deutlich bessere Variante, als die OpenFit selbst. Shokz beweist hier, dass man auch die günstigeren Varianten eines Gerätes stabil und durchdacht bauen kann.

Beide Produkte reihen sich ein in eine Erfolgsgeschichte. Shokz hat mit seinen diversen Kopfhörern ein reichhaltiges Portfolio an guter Technik. Wie bereits eingangs erwähnt, hat mittlerweile jedes Familienmitglied einen eigenen, bevorzugten Kopfhörer gefunden. Während ich selbst mit den OpenSwim Pro oder OpenFit Air unterwegs bin, sind auch alle anderen Kopfhörer von Shokz unabdingbar empfehlenswert. Wichtig ist beim Kauf, dass man sich über den Zweck Gedanken gemacht hat, denn nur dann kann man auch das korrekte Produkt auswählen. Wen die Preise abschrecken, dem sei gesagt, dass man hier hochwertige und langlebige Produkte erhält. Von uns gibt es für beide Produkte ganz eindeutig das Gold-Siegel!

Review – OpenSwim Pro & OpenFit Air im Test – die neuen Kopfhörer aus dem Hause Shokz im Vergleich
10
Qualität
8.5
Steuerung
8.5
Design
8
Preis Leistung
8.5
Ausstattung
Gesamtwertung 8.7 / 10
Unser Fazit
Shokz macht sich spürb- und hörbar Gedanken über seine Produkte. Und es ist faszinierend und begeisternt, dass selbst die vermeintlichen "Kleineren" Geschwister wie der OpenFit Air einen spürbaren Lerneffekt auf die Entwicklung hatte und zu überzeugen wissen.

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Michael Barkowhttps://www.twitch.tv/gutertag_streaming
1989 erblickte ich das Licht dieser Welt - und bereits 1998 entdeckte ich das Zocken; damals noch mit Command & Conquer: Alarmstufe Rot von 1996. Seitdem bekommt mich die Gamingwelt nicht mehr los. 2005 begann dann für mich die Reise in World of Warcraft und die MMO-Szene hatte mich begeistert. Seitdem habe ich vieles gesehen und erlebt und hüpfe immer mal wieder von einem zum anderen MMO, da ich es nie ganz sein lassen kann. Mit meiner 2015 geborenen Tochter habe ich aber etwas gefunden, dass noch mehr Interesse und Begeisterung weckt. Da das Leben mit Familie tagsüber fesselt, habe ich das Streamen und Zocken am Abend für mich entdeckt. Somit bekommt das Zocken weiterhin seinen Platz in meinem Alltag.

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