Für Interviews ist der Plaud Note Pro 2026 die vielseitigste Wahl. Er nimmt Gespräche am Tisch bis 5 Meter auf und zeichnet Telefoninterviews auf, wenn er am Smartphone haftet. Für Reportagen unterwegs passt der Plaud NotePin S. Wer Audio in Sendequalität ohne KI braucht, greift zum Zoom H1essential. Für spontane Gespräche reicht oft die Sprachmemos-App des iPhones.
Der Unterschied zeigt sich nach dem Gespräch. Ein KI-Diktiergerät für Interviews transkribiert die Aufnahme, kennzeichnet die Sprecher und fasst die Kernaussagen zusammen. Wer ein Interview transkribieren muss, spart so die Stunden, die das Abtippen sonst kostet.
Der Vergleich basiert auf den Herstellerangaben und den Handelspreisen, Stand: Oktober 2026.
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Option |
Am besten für |
Transkription |
Preis (Stand: Oktober 2026) |
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Plaud Note Pro |
Interviews am Tisch und am Telefon |
Ja, mit KI-Zusammenfassung |
189,00 € |
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Plaud NotePin S |
Straßeninterviews und Reportagen |
Ja, mit KI-Zusammenfassung |
179,00 € |
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Zoom H1essential |
Audio in Sendequalität |
Nein |
99,00 € |
|
iPhone-Sprachmemos |
Spontane Gespräche |
Ja, auf Deutsch seit iOS 18 |
Im iPhone enthalten |
Plaud Note Pro: die vielseitigste Wahl für Interviews
Plaud Note Pro ist ein KI-Diktiergerät im Scheckkartenformat für Interviews am Tisch und am Telefon. Vier MEMS-Mikrofone mit KI-Beamforming nehmen Stimmen bis 5 Meter Entfernung auf. Das reicht für ein Gespräch zu zweit ebenso wie für eine kleine Pressekonferenz.
Für Telefoninterviews wird das Gerät magnetisch an der Rückseite des Smartphones befestigt. Ein VPU-Sensor nimmt das Gespräch auf, während Sie das Telefon ans Ohr halten, und ein Sensor schaltet automatisch zwischen Telefon- und Gesprächsmodus um. Die Taste Press to Highlight markiert ein Zitat, das Sie später schnell wiederfinden wollen.
Nach dem Interview erstellt Plaud Intelligence ein Transkript mit Sprecherkennzeichnung in 112 Sprachen. Ein eigenes Vokabular hilft bei Namen und Fachbegriffen, die eine Standard-Transkription oft falsch schreibt.
Stärken: Aufnahme am Tisch und am Telefon mit einem Gerät, bis zu 30 Stunden Akku (50 Stunden im Endurance-Modus), InstantView-AMOLED-Display zur Kontrolle der Aufnahme.
Schwächen: Mit 189,00 € teurer als ein klassisches Diktiergerät. Der kostenlose Starter Plan umfasst 300 Transkriptionsminuten pro Monat. Wer viele lange Interviews führt, braucht den Pro Plan für 110,99 € im Jahr mit 1 200 Minuten pro Monat.
Fazit: Die beste Wahl, wenn Sie regelmäßig Interviews führen und das Abtippen loswerden wollen.

Plaud NotePin S: für Straßeninterviews und Reportagen
Plaud NotePin S ist ein tragbares KI-Diktiergerät zum Anstecken für Interviews unterwegs. Das 17,4 Gramm leichte Gerät sitzt am Revers, an der Jacke oder am Handgelenk, die passenden Halterungen liegen bei. Eine physische Taste startet die Aufnahme, ohne dass Sie das Smartphone aus der Tasche holen.
Stärken: Hände frei bei Reportagen, bis zu 20 Stunden Aufnahme, gleiche Transkription und Zusammenfassung wie beim Plaud Note Pro.
Schwächen: Die Reichweite von 3 Metern passt zum Gespräch unter vier Augen, nicht zur Podiumsdiskussion. Telefoninterviews kann der Plaud NotePin S nicht aufnehmen.
Fazit: Ideal für Reporterinnen und Reporter, die viel unterwegs sind.
Zoom H1essential: Audio in Sendequalität ohne KI
Der Zoom H1essential nimmt mit 32-Bit-Float auf. Sie müssen keinen Pegel einstellen, und laute Passagen übersteuern kaum. Das eingebaute X/Y-Stereomikrofon und eine Marker-Taste machen ihn zum soliden Werkzeug für Podcasts und Radiobeiträge. Bei Thomann kostet er 99 Euro (Stand: Oktober 2026).
Schwächen: Er bietet weder Transkription noch Zusammenfassung. Für Text brauchen Sie eine separate Software, und er läuft mit zwei AAA-Batterien.
Fazit: Die richtige Wahl, wenn die Tonqualität für eine Veröffentlichung wichtiger ist als der fertige Text.
iPhone-Sprachmemos: die kostenlose Lösung
Die Sprachmemos-App transkribiert Aufnahmen seit iOS 18 auch auf Deutsch, auf dem iPhone 12 oder neuer. Für ein spontanes Gespräch ist das die schnellste Lösung.
Schwächen: Das Smartphone-Mikrofon nimmt Stimmen in größerer Entfernung schwächer auf. Anrufe und Benachrichtigungen können die Aufnahme stören, und Telefoninterviews lassen sich mit der Sprachmemos-App nicht aufnehmen.
Fazit: Gut als Notlösung, aber nicht für regelmäßige Interviews.
Vergleichstabelle
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Kriterium |
Plaud Note Pro |
Plaud NotePin S |
Zoom H1essential |
iPhone-Sprachmemos |
|
Bauform |
Karte |
Anstecker |
Handrecorder |
Smartphone-App |
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Reichweite |
Bis 5 m |
Bis 3 m |
Stereo-Mikrofon |
Smartphone-Mikrofon |
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Telefoninterviews |
Ja |
Nein |
Nein |
Nein |
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Transkription |
Ja, 112 Sprachen |
Ja, 112 Sprachen |
Nein |
Ja, Deutsch |
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Aufnahmedauer |
Bis 30 h (50 h Endurance) |
Bis 20 h |
Batteriebetrieb |
Je nach iPhone-Akku |
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Preis |
189,00 € |
179,00 € |
99,00 € |
Im iPhone enthalten |
Welches Gerät passt zu Ihrem Interviewformat?
Führen Sie Interviews vor allem am Tisch oder am Telefon? Dann ist der Plaud Note Pro die passende Wahl, weil er beide Situationen mit einem Gerät abdeckt.
Sind Sie mit Kamera oder Notizblock unterwegs? Der Plaud NotePin S hält Ihnen die Hände frei.
Wird die Aufnahme selbst veröffentlicht? Dann zählt der Klang, und der Zoom H1essential liefert mehr Reserven.
Brauchen Sie nur ab und zu ein Gespräch? Starten Sie mit den Sprachmemos und wechseln Sie, wenn das Abtippen zu viel Zeit kostet.
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich die Einwilligung meines Gegenübers?
Ja. Informieren Sie alle Beteiligten vor der Aufnahme und beachten Sie die geltenden Gesetze.
Wie nimmt der Plaud Note Pro ein Telefoninterview auf?
Er haftet magnetisch an der Rückseite des Smartphones. Ein VPU-Sensor nimmt das Gespräch auf, während Sie das Telefon ans Ohr halten.
Wie viele Minuten Transkription sind kostenlos?
Der Starter Plan enthält 300 Minuten pro Monat. Der Pro Plan bietet 1 200 Minuten pro Monat, der Unlimited Plan hebt die Grenze auf.
Was passiert mit den Aufnahmen?
Plaud richtet seinen Datenschutz an der DSGVO aus, und die Kontrollen sind nach SOC 2 Type II geprüft. Ihre Daten werden nie ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung zum Training von KI verwendet.
Wählen Sie nach Ihrem häufigsten Interviewort
Für Gespräche am Tisch und am Telefon ist der Plaud Note Pro die vielseitigste Lösung. Wer vor allem unterwegs recherchiert, greift zum Plaud NotePin S, und wer sendefähigen Ton braucht, zum Zoom H1essential.

