Normalerweise denkst du bei einem Backup sofort an die Time-Machine, oder? Du kannst es aber auch anders erstellen. Wie wichtig Backups sind, wissen die meisten PC-Nutzer erst dann, wenn es einmal zu einem Problem oder Datenverlust kam. Damit du mit solchen Problemen erst gar nicht konfrontiert wirst, sichere deine Daten rechtzeitig und sei bei Beschädigung oder Diebstahl gerüstet. Wir geben dir die besten Tipps, rund um dein Macbook Backup!
Es muss nicht immer Time-Machine sein
Viele verlassen sich blind auf die integrierten Funktionen ihres Betriebssystems, aber sie sind nicht immer die beste Wahl. Manchmal sind deine automatischen Prozesse recht langsam oder sie benötigen eine bestimmte Formatierung der Festplatte, die dir nicht zusagt. Wenn du die volle
Kontrolle über deine Daten behalten willst, kannst du dich nach alternativen Programmen umsehen. Es gibt zahlreiche Lösungen auf dem Markt, die dein komplettes System spiegeln oder gezielt nur bestimmte Ordner synchronisieren. So kannst du ein Mac Backup erstellen, ohne dass du dabei die sagenumwobene Zeitmaschine nutzen musst.
Ein großer Vorteil von Drittanbieter-Programmen ist die Flexibilität bei der Zeitplanung. Du entscheidest selbst, ob du nur einmal am Tag eine Sicherung durchführst oder ob jede kleinste Änderung sofort übertragen wird. Zudem bieten einige Anwendungen die Möglichkeit, bootfähige Kopien deiner Festplatte zu erstellen.
Im Falle eines Systemabsturzes kannst du deinen Computer dann einfach von der externen Quelle starten und sofort weiterarbeiten. Schau dir die verschiedenen Möglichkeiten in Ruhe an und wähle den Weg, der am besten zu deinem Arbeitsfluss passt.
Speichere deine Backups am besten extern
Ein Backup direkt auf deinem Computer zu lassen, ergibt wenig Sinn, falls die Hardware selbst einmal den Geist aufgibt. Deshalb solltest du deine wichtigen Dokumente und Fotos immer auf einem externen Datenträger sichern. Bevor du startest, solltest du jedoch kurz Ordnung schaffen. Es bringt wenig, wenn du alte Systemreste und unnötigen Datenmüll mühsam mitkopierst. Nutze ein Programm zur Systemreinigung, um deine Festplatte vorab von Altlasten zu befreien und nur das zu sichern, was wirklich zählt.
Prüfe vor dem Kopiervorgang, ob dein externes Laufwerk über ausreichend Speicherplatz verfügt und richtig formatiert ist. Der klassische Weg per Drag-and-Drop im Dateimanager ist dabei immer noch eine der sichersten Methoden. Du ziehst deine Benutzerordner einfach auf das externe Medium und wartest, bis der Vorgang abgeschlossen ist. So hast du eine physische Kopie deiner Daten in der Hand, die du an einem sicheren Ort aufbewahren kannst. Vergiss nicht, das Laufwerk nach dem Vorgang sicher auszuwerfen, damit keine Dateifehler entstehen.
So gehst du bei Cloud-Speicherung vor
Wenn du keine Lust auf hunderte Kabel und externe Festplatten hast, ist die Sicherung im Netz eine moderne Alternative. Du kannst deine Daten bei verschiedenen Anbietern hochladen und hast so von überall auf der Welt Zugriff darauf.
Das schützt dich vor allem vor lokalen Gefahren wie Feuer oder Diebstahl deiner Hardware. Bevor du deine Daten jedoch in die Ferne schickst, solltest du auch hier deinen Speicherplatz im Netz aufräumen. Oft belegen veraltete Dateiversionen oder doppelte Fotos unnötig viel Platz in deinem Online-Account. Viele Programme helfen dir dabei, diese Dubletten schnell zu finden und zu löschen. Sobald dein Konto bereinigt ist, kannst du die automatische Synchronisierung aktivieren.
Deine Dateien werden dann im Hintergrund hochgeladen, ohne dass du im Alltag etwas davon merkst. Achte dabei auf eine stabile Internetverbindung und verschlüssle sensible Dokumente zusätzlich, bevor sie deinen Computer verlassen. So kombinierst du Komfort mit der nötigen Sicherheit für deine Privatsphäre.

