Review: COSORI Turbo Tower Pro Smart im Test: 10,8 Liter, drei Garebenen & smarte Doppelkammer-Power

Bei Heißluftfritteusen mit zwei getrennten Garkammern gibt es normalerweise ein ganz praktisches Problem: Sie brauchen enorm viel Platz auf der Küchenarbeitsplatte. Zwei Körbe nebeneinander sind praktisch, wenn gleichzeitig Pommes und Fleisch zubereitet werden sollen, doch gerade in kleineren Küchen kann ein solches Gerät schnell einen erheblichen Teil der verfügbaren Arbeitsfläche beanspruchen. Der COSORI Turbo Tower Pro Smart verfolgt deshalb ein anderes Konzept. Seine beiden Garkammern liegen nicht nebeneinander, sondern übereinander.

Das klingt zunächst nach einer kleinen Designentscheidung, verändert die Nutzung im Alltag aber deutlich. Mit insgesamt 10,8 Litern Fassungsvermögen bietet der Turbo Tower Pro Smart sehr viel Platz für Familiengerichte, benötigt mit seinen 30 cm Breite aber vergleichsweise wenig Stellfläche. Der obere Korb fasst 4,3 Liter, während die größere untere Kammer 6,5 Liter aufnimmt. Mit einem zusätzlichen Bratrost lässt sich die untere Zone sogar in zwei Ebenen aufteilen. Zusammen mit dem oberen Korb können dadurch drei unterschiedliche Bestandteile einer Mahlzeit gleichzeitig zubereitet werden.

Genau dieses Konzept hat uns im Alltag besonders gut gefallen. Statt nacheinander Fleisch, Gemüse und Beilage zuzubereiten oder zusätzlich den Backofen einzuschalten, kann eine komplette Mahlzeit in einem einzigen Gerät entstehen. Oben garen beispielsweise Kartoffeln oder Pommes, im unteren Korb liegt auf dem Rost Fleisch oder Fisch und darunter befindet sich Gemüse. Unterschiedliche Garzeiten lassen sich über die beiden unabhängig steuerbaren Zonen einstellen und mit der SYNC-Funktion so koordinieren, dass am Ende alles gleichzeitig fertig ist.

Bei der von uns getesteten Pro-Smart-Variante kommt zusätzlich die VeSync-App hinzu. Sie unterscheidet dieses Modell vom normalen Turbo Tower Pro. Über die App lassen sich der Garfortschritt überwachen, Einstellungen verwalten und zahlreiche Rezepte entdecken. Damit kombiniert COSORI ein ungewöhnlich platzsparendes Doppelkammerkonzept mit leistungsstarker Heiztechnik und moderner Smart-Home-Anbindung.

Design und Verarbeitung

Der COSORI Turbo Tower Pro Smart macht schon beim ersten Aufstellen deutlich, warum die Bezeichnung „Tower“ gewählt wurde. Das Gerät wächst vor allem nach oben und wirkt dadurch wesentlich schmaler als typische Dual-Basket-Heißluftfritteusen.

Die Abmessungen liegen bei 41,3 cm Tiefe, 30 cm Breite und 40,5 cm Höhe. Einschließlich der Griffe bleibt das Gerät damit angenehm schmal. Besonders die nur 30 cm breite Front macht im Küchenalltag einen großen Unterschied. Auf unserer Arbeitsfläche ließ sich der Turbo Tower problemlos zwischen anderen Geräten platzieren, ohne dass die gesamte Küchenzeile blockiert wurde.

Das Gewicht beträgt 9,6 kg. Damit gehört die Heißluftfritteuse nicht zu den Geräten, die man nach jeder Nutzung schnell in einen Schrank stellt. Sie ist klar dafür gemacht, einen festen Platz in der Küche zu bekommen. Das Gewicht sorgt gleichzeitig für einen stabilen Stand. Selbst wenn beide Körbe herausgezogen werden, wirkt das Gehäuse solide und hochwertig.

Die Pro-Smart-Version ist in Silber und Gold erhältlich. Besonders die Kombination aus dunklem Gehäuse, metallisch wirkenden Griffen und der großen Bedienfläche auf der Oberseite sieht modern aus. Das Gerät wirkt hochwertiger als viele klassische Airfryer, ohne optisch zu verspielt zu sein.

Auch die übereinander angeordneten Griffe sind praktisch positioniert. Der obere Korb lässt sich direkt unterhalb des Bedienfeldes herausziehen, der größere untere Korb sitzt darunter. Nach kurzer Eingewöhnung greift man automatisch zum richtigen Bereich.

Technische Daten und Maße

Der COSORI Turbo Tower Pro Smart trägt die Modellbezeichnung CAF-DC113S-ADE und arbeitet mit einer Netzspannung von 220 bis 240 V bei 50 Hz. Die Nennleistung liegt bei kräftigen 2.630 W.

Das Gesamtvolumen beträgt 10,8 Liter und verteilt sich auf zwei getrennte Zonen:

Die obere Zone 1 bietet 4,3 Liter Fassungsvermögen.

Die untere Zone 2 stellt mit 6,5 Litern deutlich mehr Platz zur Verfügung.

Der Temperaturbereich reicht von 30 bis 230 °C. Die mögliche Garzeit lässt sich zwischen einer Minute und bis zu 24 Stunden einstellen. Dadurch eignet sich der Turbo Tower nicht nur zum schnellen Heißluftfrittieren, sondern auch für längere Niedrigtemperaturprogramme wie Dörren oder das Gehenlassen von Teig.

Die wichtigsten technischen Daten im Überblick:

  • Abmessungen: 41,3 × 30 × 40,5 cm
  • Gewicht: 9,6 kg
  • Gesamtvolumen: 10,8 Liter
  • Oberer Korb: 4,3 Liter
  • Unterer Korb: 6,5 Liter
  • Nennleistung: 2.630 W
  • Stromversorgung: 220–240 V, 50 Hz
  • Temperaturbereich: 30 bis 230 °C
  • Zeiteinstellung: 1 Minute bis 24 Stunden
  • Heizsystem: 360 ThermoIQ Dual-Heiztechnologie
  • Heizelemente: insgesamt drei
  • Motorentechnik: DC-Motoren
  • Lüftersteuerung: fünf Geschwindigkeitsstufen
  • Kochfunktionen: sieben
  • WLAN: 2,4 GHz
  • Bluetooth: integriert
  • App: VeSync
  • Beschichtung: Keramikbeschichtung in beiden Körben
  • Smart-Funktionen: App-Steuerung, Garfortschrittsüberwachung und Rezepte

Die Leistungsaufnahme im vernetzten Standby liegt unter 2 W, im ausgeschalteten Zustand unter 0,5 W.

10,8 Liter auf erstaunlich kleiner Stellfläche

Das vertikale Design gehört für uns zu den größten Stärken des Turbo Tower Pro Smart. Zwei nebeneinanderliegende Garkammern benötigen häufig eine sehr breite Arbeitsfläche. Hier sitzen beide Körbe übereinander.

Im Vergleich zu einem horizontalen Doppelkammerkonzept spart die Tower-Bauform erheblich Platz in der Breite. Die Produktinformationen sprechen von bis zu 41 Prozent weniger benötigter Stellfläche beziehungsweise einem deutlich schlankeren Aufbau gegenüber vergleichbaren COSORI-Dual-Basket-Lösungen.

In der Praxis ist das besonders für kleinere Küchen interessant. Eine Breite von nur 30 cm lässt sich wesentlich leichter unterbringen als ein Gerät, das 40 oder sogar 50 cm Arbeitsfläche beansprucht.

Dabei muss man beim Garvolumen kaum Kompromisse eingehen. Insgesamt 10,8 Liter sind mehr als ausreichend für größere Portionen und Familien. Die 4,3-Liter-Kammer eignet sich gut für Beilagen, kleinere Gerichte oder Snacks. Die 6,5-Liter-Kammer bietet Platz für größere Fleischstücke, Gemüse oder umfangreichere Portionen.

Diese unterschiedliche Größenverteilung gefällt uns sogar besser als zwei exakt gleich große Körbe. Nicht jede Mahlzeit besteht aus zwei Komponenten mit gleichem Platzbedarf. Häufig benötigt das Hauptgericht mehr Raum als die Beilage. Genau dafür passt die Aufteilung sehr gut.

Drei Garebenen für komplette Mahlzeiten

Besonders spannend wird die untere 6,5-Liter-Zone durch den mitgelieferten Bratrost. Er teilt den unteren Korb in zwei Ebenen auf.

Dadurch lassen sich theoretisch drei unterschiedliche Bestandteile gleichzeitig zubereiten: eine Speise im oberen Korb, eine auf dem Bratrost der unteren Kammer und eine weitere unterhalb des Rosts.

In unserem Alltag ist genau das einer der größten Vorteile des Turbo Tower. Ein klassisches Beispiel wäre eine komplette Mahlzeit aus Kartoffeln, Fleisch und Gemüse.

Im oberen 4,3-Liter-Korb können Kartoffelspalten oder Pommes knusprig werden. Auf dem Rost im unteren Korb liegt Hähnchen oder ein anderes Protein. Darunter wird Gemüse gegart, das nicht dieselbe intensive Bräunung benötigt.

Die obere Zone und die obere Ebene des unteren Korbs bekommen eine besonders intensive Hitzeeinwirkung und eignen sich deshalb gut für Lebensmittel, die außen knusprig werden sollen. Die untere Ebene der großen Kammer passt dagegen gut zu Gemüse oder anderen Zutaten, die schonender garen dürfen.

Das spart nicht nur Platz, sondern auch enorm viel Koordinationsaufwand. Anstatt mehrere Töpfe, Pfannen und den Backofen gleichzeitig zu verwenden, konzentriert sich ein großer Teil der Mahlzeit auf ein Gerät.

360 ThermoIQ und drei Heizelemente

Bei der Pro- und Pro-Smart-Version kommt die 360 ThermoIQ Dual-Heiztechnologie zum Einsatz. Die Besonderheit liegt vor allem in der unteren Kammer. Neben der klassischen Hitze von oben befindet sich dort ein zusätzliches Heizelement im unteren Bereich.

Insgesamt arbeitet das Gerät dadurch mit drei Heizelementen.

Das macht sich beim Garen bemerkbar. Lebensmittel in der unteren Zone werden nicht ausschließlich von oben erhitzt. Die zusätzliche Hitze von unten sorgt für eine gleichmäßigere Temperaturverteilung. Gerade bei Fleisch, Brot, Aufläufen oder größeren Speisen reduziert das die Notwendigkeit, das Gargut ständig zu wenden.

Bei Pommes oder kleinen Snacks kann gelegentliches Durchmischen weiterhin sinnvoll sein, doch insgesamt wirkt die Wärmeverteilung sehr gleichmäßig.

Besonders gut gefallen hat uns das bei Fleisch. Außen entsteht eine schöne Bräunung, während das Innere saftig bleibt. Auch Brötchen und Backwaren profitieren davon, dass die Hitze nicht nur aggressiv von einer Seite kommt.

Der Temperaturbereich von 30 bis 230 °C erweitert die Möglichkeiten zusätzlich. Niedrige Temperaturen eignen sich zum Dörren oder Gehenlassen von Teig, während 230 °C genug Hitze für kräftige Röstaromen und knusprige Oberflächen liefern.

DC-Motoren mit fünf Lüftergeschwindigkeiten

Der Turbo Tower Pro Smart arbeitet nicht einfach mit einem Lüfter, der unabhängig vom Programm immer gleich schnell läuft. Die DC-Motor-Technologie bietet fünf unterschiedliche Lüftergeschwindigkeiten.

Das ist im Alltag sinnvoller, als es zunächst klingt.

Für knusprige Pommes oder Chicken Wings benötigt man eine starke Luftzirkulation. Die heiße Luft soll möglichst schnell und intensiv um das Gargut strömen.

Bei empfindlicheren oder größeren Lebensmitteln kann eine niedrigere Geschwindigkeit dagegen bessere Ergebnisse liefern. Würstchen, Kuchen, Teig oder größere Fleischstücke müssen nicht permanent mit maximaler Luftgeschwindigkeit bearbeitet werden.

Die Lüftergeschwindigkeit wird passend zur jeweiligen Funktion angepasst. Auf den Produktabbildungen wird gegenüber klassischer AC-Lüftertechnik eine bis zu 28 Prozent schnellere Lüftergeschwindigkeit hervorgehoben.

Im Ergebnis wirkt die Luftführung sehr kontrolliert. Pommes bekommen eine schön knusprige Oberfläche, ohne komplett auszutrocknen. Fleisch bleibt innen saftig, während außen Röstaromen entstehen.

Sieben Kochfunktionen

Der COSORI Turbo Tower Pro Smart bietet sieben zentrale Programme.

Mit Air Fry wird bei hoher Hitze und starker Luftzirkulation gearbeitet. Dieser Modus eignet sich besonders für Pommes, Chicken Wings und andere Lebensmittel, bei denen eine knusprige Oberfläche gewünscht ist.

Roast beziehungsweise Braten ist für Fleisch und Geflügel gedacht. Das Innere bleibt saftig, während außen eine schöne Bräunung entsteht.

Grill eignet sich unter anderem für dünnere Fleischstücke, Bacon, Fisch, Würstchen und Gemüse.

Bake beziehungsweise Backen deckt Muffins, Kuchen und andere Backwaren ab.

Reheat wärmt bereits zubereitete Speisen erneut auf. Der große Unterschied zur Mikrowelle ist, dass beispielsweise Pizza oder Pommes wieder deutlich knuspriger werden können.

Dry beziehungsweise Dörren arbeitet über längere Zeit bei niedriger Temperatur und eignet sich für Obst- oder Gemüsechips.

Proof hält niedrige Temperaturen sehr gleichmäßig und ist für das Gehenlassen von Brot-, Brötchen- und Pizzateig oder sogar für bestimmte Joghurtzubereitungen gedacht.

Gerade die letzten beiden Programme zeigen, dass der Turbo Tower mehr als nur eine Pommes-Maschine ist. Mit bis zu 24 Stunden einstellbarer Laufzeit kann er Aufgaben übernehmen, für die sonst zusätzliche Küchengeräte notwendig wären.

SYNC: Zwei Gerichte gleichzeitig fertig

Eine der Funktionen, die wir bei Doppelkammer-Airfryern nicht mehr missen möchten, ist SYNC.

Beide Körbe können unabhängig voneinander programmiert werden. Beispielsweise benötigen Pommes 18 Minuten, während das Fleisch 12 Minuten braucht. Nach Aktivierung von SYNC startet zunächst nur die Zone mit der längeren Garzeit.

Sobald beide Restzeiten übereinstimmen, beginnt automatisch die zweite Kammer.

Am Ende ertönt der Signalton und beide Gerichte sind gleichzeitig fertig.

Das klingt simpel, löst aber ein klassisches Küchenproblem. Niemand möchte perfekt gegarte Pommes zehn Minuten auf dem Teller liegen lassen, während das Fleisch noch fertig werden muss. Mit SYNC lässt sich eine Mahlzeit wesentlich entspannter planen.

Besonders bei Familienessen haben wir diese Funktion schnell zu schätzen gelernt.

MATCH für besonders große Portionen

Das Gegenstück zu SYNC ist MATCH.

Hier werden die Einstellungen einer Zone auf die zweite übertragen. Beide Körbe arbeiten anschließend mit identischer Temperatur und identischer Garzeit.

Das ist praktisch, wenn große Mengen derselben Speise zubereitet werden sollen. Statt jeden Korb separat einzustellen, wird eine Konfiguration direkt übernommen.

Für größere Portionen Pommes, Chicken Wings oder Gemüse ist das ideal.

Mit insgesamt 10,8 Litern Kapazität kann der Turbo Tower dadurch auch bei mehreren Personen ordentlich auftischen.

Pro Smart: Die VeSync-App macht den Unterschied

Der wichtigste Unterschied zwischen dem normalen Pro und unserem Pro-Smart-Modell ist die Netzwerkverbindung.

Der Turbo Tower Pro Smart lässt sich mit der VeSync-App verbinden. Die Einrichtung erfolgt über WLAN und die App auf dem Smartphone.

Danach kann der Garfortschritt bequem aus der Entfernung überwacht werden. Das ist beispielsweise praktisch, wenn man kurz ins Wohnzimmer geht oder andere Dinge im Haushalt erledigt.

Aus Sicherheitsgründen lässt sich ein Garvorgang nicht komplett aus der Ferne starten. Viele Einstellungen und Informationen können aber über die App verwaltet beziehungsweise kontrolliert werden.

Besonders schön ist die integrierte Rezeptwelt. Dort finden sich vorprogrammierte Rezepte mit empfohlenen Zeiten und Temperaturen. Wer ein passendes Gericht auswählt, muss nicht jedes Mal selbst überlegen, welche Temperatur sinnvoll ist.

Eigene Rezepte können ebenfalls gespeichert werden.

Gerade Einsteiger profitieren davon. Eine der größten Unsicherheiten bei einem neuen Airfryer ist schließlich die Frage: Wie lange und bei welcher Temperatur muss mein Gericht hinein?

Mit der Rezeptdatenbank bekommt man eine gute Orientierung und entwickelt anschließend schnell ein eigenes Gefühl für das Gerät.

Die Smart-Funktion ist für uns kein zwingendes Muss für jeden Nutzer, aber ein sehr angenehmer Zusatz. Wer ohnehin gerne mit dem Smartphone arbeitet, bekommt bei der Pro-Smart-Version das vollständigste Modell der Turbo-Tower-Serie.

Pommes und Tiefkühlprodukte

Natürlich musste sich der Turbo Tower bei der Airfryer-Königsdisziplin beweisen: Pommes.

Hier macht sich die starke Luftzirkulation bemerkbar. Tiefkühlpommes werden außen schön knusprig und bleiben innen angenehm weich. Wichtig ist wie bei jeder Heißluftfritteuse, den Korb nicht komplett zu überladen. Heiße Luft braucht Platz zum Zirkulieren.

Besonders praktisch ist, dass gleichzeitig im zweiten Korb ein weiteres Gericht zubereitet werden kann. Während oben Pommes garen, können unten beispielsweise Chicken Wings, Schnitzel oder Gemüse liegen.

Durch SYNC landet am Ende alles heiß auf dem Tisch.

Auch andere Tiefkühlprodukte wie Kroketten, Nuggets, Fischstäbchen oder Frühlingsrollen funktionieren hervorragend. Im Vergleich zum Backofen ist die Aufheizphase deutlich kürzer beziehungsweise je nach Programm kaum relevant.

Fleisch und Gemüse

Bei Fleisch gefällt uns vor allem die untere Kammer mit Dual Blaze besonders gut.

Die zusätzliche Hitze von unten sorgt für eine gleichmäßigere Bräunung. Würstchen, Hähnchenteile, Burger-Patties oder kleinere Steaks lassen sich unkompliziert zubereiten.

Natürlich ersetzt der Airfryer bei einem hochwertigen Steak nicht automatisch eine extrem heiße gusseiserne Pfanne. Für den normalen Familienalltag liefert er aber sehr gute Ergebnisse mit deutlich weniger Aufwand und Fettspritzern.

Gemüse gelingt ebenfalls sehr gut. Paprika, Zucchini, Brokkoli, Rosenkohl oder Kartoffeln bekommen eine angenehme Röstung.

Mit etwas Öl und Gewürzen entstehen schnell Beilagen, die deutlich aromatischer wirken als klassisch gekochtes Gemüse.

Keramikbeschichtung statt klassischer Antihaftoberfläche

Die beiden Körbe und Garplatten der Pro-Smart-Version verfügen über eine Keramikbeschichtung.

Im Alltag hat uns vor allem die einfache Reinigung gefallen. Fettrückstände und Speisereste lassen sich nach dem Abkühlen meistens ohne großes Schrubben entfernen.

Die herausnehmbaren Komponenten können zudem in der Spülmaschine gereinigt werden.

Trotzdem haben wir sie häufig von Hand gereinigt. Warmes Wasser, etwas Spülmittel und ein weicher Schwamm reichen in vielen Fällen vollkommen aus.

Auf aggressive Scheuerschwämme oder Metallwerkzeuge sollte man verzichten, damit die Oberfläche langfristig erhalten bleibt.

Gerade weil zwei Körbe und mehrere Einsätze vorhanden sind, ist eine unkomplizierte Reinigung wichtig. Ein Airfryer kann noch so gut kochen – wenn anschließend eine halbe Stunde gespült werden muss, verliert er schnell seinen Reiz. Beim Turbo Tower hält sich der Aufwand erfreulich in Grenzen.

Energie und Alltagstauglichkeit

Ein großer Airfryer mit 2.630 W klingt zunächst nach viel Leistung. Entscheidend ist jedoch nicht nur die maximale Leistungsaufnahme, sondern auch die tatsächliche Betriebsdauer.

Im Vergleich zu einem großen Backofen muss ein deutlich kleinerer Garraum erhitzt werden. Dadurch erreicht das Gerät seine Arbeitstemperatur schneller und kann viele Gerichte in kürzerer Zeit zubereiten.

Gerade für kleine und mittlere Mahlzeiten bleibt unser Backofen mit dem Turbo Tower häufiger ausgeschaltet.

Das macht sich besonders beim Aufbacken von Brötchen, Erwärmen von Pizza, Zubereiten kleiner Fleischportionen oder bei schnellen Abendessen bemerkbar.

Der große Vorteil des Turbo Tower liegt darin, dass dieses Prinzip auch bei größeren Mahlzeiten funktioniert. Mit 10,8 Litern und drei möglichen Garebenen ist er nicht auf Single-Portionen beschränkt.

Lieferumfang

Zum Lieferumfang gehören der COSORI Turbo Tower Pro Smart, zwei Crisper-Platten beziehungsweise Röstplatten, ein Bratrost, die Bedienungsanleitung und eine Schnellstartanleitung.

Der Bratrost ist besonders wichtig, weil er die dritte Garebene ermöglicht.

Ohne ihn arbeitet das Gerät wie eine klassische Dual-Zone-Heißluftfritteuse mit zwei Körben. Mit dem Rost wird aus der unteren Kammer ein zweistöckiger Garraum.

Kleine Kritikpunkte

Ganz ohne Kritik kommt auch der Turbo Tower Pro Smart nicht davon.

Mit 40,5 cm Höhe ist das Gerät relativ hoch. Wer niedrige Hängeschränke über der Arbeitsfläche hat, sollte vorher genau messen. Da warme Luft über die Lüftungsöffnungen abgeführt wird, sollte rund um das Gerät außerdem ausreichend Platz bleiben.

Das Gewicht von 9,6 kg macht den Turbo Tower eher zu einem festen Küchengerät. Wer seine Heißluftfritteuse nach jeder Nutzung in einen Schrank räumen möchte, wird das Gewicht auf Dauer spüren.

Auch sollte man sich zu Beginn etwas Zeit nehmen, um die verschiedenen Programme und die drei Garebenen kennenzulernen. Besonders beim gleichzeitigen Garen auf dem Rost und darunter können sich die Garzeiten unterscheiden. Lebensmittel auf der oberen Rostebene werden häufig schneller knusprig als Zutaten ganz unten.

Die App ist ein schöner Mehrwert der Pro-Smart-Version, ein Garvorgang lässt sich aus Sicherheitsgründen jedoch nicht vollständig aus der Ferne starten. Wer erwartet, die Fritteuse auf dem Heimweg per Smartphone einzuschalten, wird diese Funktion nicht bekommen.

Das sind für uns jedoch kleinere Punkte, die den insgesamt sehr positiven Eindruck kaum verändern.

Schlusswort

Der COSORI Turbo Tower Pro Smart hat uns vor allem deshalb überzeugt, weil er ein echtes Problem großer Doppelkammer-Airfryer intelligent löst. Statt immer breiter zu werden, stapelt er seine beiden Garkammern übereinander und bringt dadurch 10,8 Liter Garvolumen auf eine nur 30 cm breite Stellfläche.

Die Aufteilung in 4,3 Liter oben und 6,5 Liter unten funktioniert im Alltag hervorragend. Mit dem zusätzlichen Bratrost wird die größere Kammer sogar zur zweistöckigen Garzone. Dadurch können Kohlenhydrate, Eiweiß und Gemüse tatsächlich in einem Gerät gleichzeitig zubereitet werden.

Technisch liefert die Pro-Smart-Version ebenfalls viel. Die 360 ThermoIQ Dual-Heiztechnologie, insgesamt drei Heizelemente, DC-Motoren mit fünf Lüftergeschwindigkeiten und ein Temperaturbereich von 30 bis 230 °C sorgen für eine enorme Bandbreite. Pommes werden knusprig, Fleisch bleibt saftig, Gemüse bekommt Röstaromen und selbst Backen, Aufwärmen, Dörren und das Gehenlassen von Teig sind möglich.

SYNC und MATCH gehören für uns zu den Funktionen, die man nach kurzer Zeit nicht mehr missen möchte. Unterschiedliche Gerichte werden gleichzeitig fertig oder große Mengen lassen sich mit identischen Einstellungen auf beide Körbe verteilen.

Die Pro-Smart-Version setzt mit WLAN und VeSync-App noch einen drauf. Garfortschritt kontrollieren, Rezepte entdecken und eigene Abläufe speichern – all das macht die Nutzung moderner und besonders für Einsteiger komfortabler.

Mit 41,3 × 30 × 40,5 cm, 9,6 kg Gewicht und 2.630 W Leistung ist der Turbo Tower kein kleines Küchenspielzeug, sondern ein vollwertiges Kochgerät. Gleichzeitig bleibt seine tatsächliche Stellfläche erstaunlich kompakt.

Für Familien, Paare mit unterschiedlichen Essenswünschen oder alle, die häufig mehrere Bestandteile einer Mahlzeit gleichzeitig zubereiten, ist der COSORI Turbo Tower Pro Smart deshalb eine besonders spannende Heißluftfritteuse. Er verbindet das Volumen eines großen Dual-Zone-Airfryers mit einer wesentlich platzsparenderen Bauweise und ergänzt das Ganze um eine dritte Garebene und smarte Funktionen.

Bei uns hat der Turbo Tower schnell dafür gesorgt, dass der große Backofen bei vielen Alltagsgerichten deutlich häufiger kalt bleibt. Brötchen am Morgen, schnelle Pommes, Gemüse, Fleisch, Tiefkühlgerichte oder komplette Abendessen lassen sich unkompliziert und mit wenig Vorbereitungsaufwand zubereiten.

TopTechNews_Gold

Review: COSORI Turbo Tower Pro Smart im Test: 10,8 Liter, drei Garebenen & smarte Doppelkammer-Power
10
Qualität
9.5
Steuerung
9
Design
9.5
Preis Leistung
9
Ausstattung
Gesamtwertung 9.4 / 10
Unser Fazit
Genau darin liegt für uns seine größte Stärke: Der COSORI Turbo Tower Pro Smart ist nicht nur ein Airfryer für gelegentliche Pommes, sondern entwickelt sich schnell zu einem vielseitigen Kochgerät, das täglich genutzt werden kann. Wer genug Leistung und Volumen für eine Familie möchte, gleichzeitig aber keine riesige Doppelkammer-Fritteuse quer über die Arbeitsplatte stellen will, bekommt hier eine ausgesprochen durchdachte und leistungsstarke Lösung.
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Charbelhttps://www.toptechnews.de
Zugegeben, ich könnte wie die meisten anfangen und erzählen, dass ich schon seit über 35 Jahre ein leidenschaftlicher Zocker bin und schon mitte der 80er mit dem Commodore 64 angefangen habe zu spielen, später dann mit PC, Atari und Nintendo groß geworden bin, was dann mit dem Erscheinen der PlayStation und Xbox auch fortgesetzt wurde. Wichtig zu wissen ist aber, dass mein frühe Befassung mit diesem Bereich mich zu dem gemacht hat was ich heute bin. Ich habe mein Hobby zum Beruf machen können und habe bei ProMarkt, Media Markt, Saturn und später noch bei Conrad Electronic gearbeitet. Durch meine Wirken in diesen Bereich und Weiterbildungen in verschiedenen Bereichen wie Gaming, Multimedia und Technik in verschiedenen Bereichen wie z.b. Haushalt, Hifi, Kabel & Sound, Car Technik, PC & Konsolen, Musik & Filme, Spielwaren, Hardware & Software sowie Games und Smartphones habe ich entsprechend viel Erfahrung sammeln können um sie hier mit euch zu teilen. Sein Hobby zum Beruf zu machen reicht meiner Meinung nach nicht aus, sondern gibt uns nur ein Fundament, eine Basis anderen zu helfen, die nur durch Arbeit, lange Erfahrung und Weiterbildung ausgebaut wird.

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