Segway, der weltweit führende Anbieter innovativer Lösungen für persönliche Mobilität und Servicerobotik, hat heute auf einem europäischen Medienevent in Köln und Paris zwei neue Premium-Flaggschiffe vorgestellt. Dabei handelt es sich um den geländetauglichen Segway E-Kickscooter ZT3 MAX und den reichweitenstarken Segway E-Kickscooter Ninebot MAX G3 Pro. Gleichzeitig führt Segway einen neuen Teststandard ein: die „Reichweite bei Höchstgeschwindigkeit“. Er soll Verbraucherinnen und Verbrauchern realistischere und überprüfbare Reichweitenangaben liefern.
E-Kickscooter werden zunehmend vom Freizeitgerät zum alltäglichen Fortbewegungsmittel. Entsprechend hoch sind mittlerweile die Erwartungen europäischer Fahrerinnen und Fahrer. Sie wollen sich auf Bremsen, Reichweite, Service und das gesamte Nutzungserlebnis verlassen können. Genau an diesen vier Alltagsbedürfnissen setzen der ZT3 MAX und der MAX G3 Pro an.
Ein neuer Reichweitenstandard: Was angegeben wird, soll auch im Alltag gelten
Reichweitenangaben für E-Kickscooter stammten lange aus Labortests unter idealen Bedingungen und bei gedrosseltem Tempo. Im echten Straßenverkehr erreichten Fahrerinnen und Fahrer diese Werte oft nicht. Segway erhielt bereits 2024 als erste E-Kickscooter-Marke eine unabhängige TÜV-Rheinland-Zertifizierung für den transparenteren Testansatz „Reichweite bei Höchstgeschwindigkeit“. Dabei wird die Reichweite bei voller Fahrgeschwindigkeit gemessen. Ein für den Labortest optimierter Eco-Modus kommt nicht zum Einsatz.
Für die Flagship-Modelle 2026 hat Segway die Testbedingungen freiwillig noch einmal verschärft. Jeder Fahrmodus wird so lange bei Höchstgeschwindigkeit getestet, bis der E-Kickscooter nicht mehr mindestens 60 Prozent seiner Höchstgeschwindigkeit halten kann. Eine künstliche Geschwindigkeitsdrosselung, die die Reichweite schönen würde, gibt es dabei nicht.
„Fahrerinnen und Fahrer wollten vor allem eines wissen. Wie weit komme ich mit meinem E-Kickscooter wirklich, bei dem Tempo, das ich tatsächlich fahre?“, so Johnny Zhang, Vice President der Segway Micromobility Business Group. „Wir setzen uns seit 2024 für diese Transparenz ein. Denn Vertrauen lässt sich nicht mit einer Marketingzahl erkaufen. Man muss es bei jeder Fahrt neu bestätigen können.“
Beide neuen Spitzenmodelle haben die aktualisierte TÜV-Rheinland-Zertifizierung mit Quality-Mark und China-Mark für den Test „Reichweite bei Höchstgeschwindigkeit“ bereits bestanden.
Zwei Spitzenmodelle für zwei Alltagssituationen
Der ZT3 MAX ist für anspruchsvolles Stadtgelände gemacht, etwa Kopfsteinpflaster, Steigungen und unebene Straßen:
- Er verfügt über einen 2.200-Watt-Motor (38 % mehr Leistung als beim Vorgängermodell ZT3 Pro) und schafft Steigungen von bis zu 30 Prozent.
- Seine Reichweite bei Höchstgeschwindigkeit (20 km/h) liegt bei 72 km.
- Zwei 140-mm-Scheibenbremsen arbeiten mit einem intelligenten kombinierten Bremssystem (ICBS) und E-ABS zusammen.
- Vorne und hinten sorgt eine zweistufige Hydraulikfederung für Komfort, ergänzt durch eine Doppelgabelbrücke an der Vorderradgabel.
- Das 12-Zoll-Vorderrad und das 11-Zoll-Hinterrad helfen dabei, Hindernisse besser zu bewältigen.
Der MAX G3 Pro ist für lange Pendelstrecken im Alltag ausgelegt:
- Der 899-Wh-Akku mit 19,2 Ah ermöglicht eine Reichweite von 100 km bei Höchstgeschwindigkeit (20 km/h).
- Eine integrierte Schnellladefunktion lädt über ein einzelnes Kabel, zusätzlich lässt sich der Akku über zwei Ladeanschlüsse gleichzeitig laden.
- Das 2,4-Zoll-TFT-Farbdisplay zeigt eine integrierte Turn-by-Turn-Navigation an.
- Zwei 140-mm-Scheibenbremsen arbeiten mit einem intelligenten Bremssystem zusammen.
- Selbstdichtende Reifen sowie ein nach IPX6 geschütztes Gehäuse und ein nach IPX7 geschützter Akku sorgen für zusätzliche Robustheit.
Service als zentraler Baustein
Parallel zum Produktlaunch baut Segway sein europäisches Service- und Reparaturnetzwerk auf den Fachhandel aus. Service soll dadurch schneller, einfacher und näher an den Fahrerinnen und Fahrern verfügbar sein. Die Strategie baut auf drei Säulen auf:
Service in Kundennähe. Segway baut sein lokales Reparaturnetz mit zertifizierten Segway Service Dealern aus. Fahrerinnen und Fahrer erhalten dadurch schneller Zugang zu Diagnosen vor Ort, zu Originalersatzteilen und zu kompetenter technischer Unterstützung.
Für jedes Problem der passende Reparaturweg. Einfache Reparaturen lassen sich über Segways Selbstreparatur-Programm erledigen. Dazu gehören Originalersatzteile, Werkzeugsets und mehrsprachige Anleitungsvideos. Wer lieber den Handel nutzt, kann sein Produkt weiterhin dort abgeben, wo er es gekauft hat. Für komplexere Fälle baut Segway zusätzlich das Netz autorisierter Service Dealer aus. Diese bieten Diagnose und Reparatur direkt vor Ort an.
Entwickelt für schnellen Service. Segway achtet bereits bei der Produktentwicklung auf gute Wartbarkeit. Ergänzt wird das durch Ferndiagnosen. So sollen die häufigsten Probleme künftig innerhalb von 30 Minuten erkannt und behoben werden.
Zusammengenommen sollen diese Maßnahmen für schnellere Reparaturen, klarere Kommunikation und ein insgesamt reibungsloseres Nutzungserlebnis in ganz Europa sorgen.
Auszeichnung bei den GPTIA 2026
Bei den GPTIA Awards (GLOBAL PRODUCT TECHNOLOGY INNOVATION AWARD) 2026, vergeben in Zusammenarbeit mit der IFA Berlin, wurden die beiden neuen Spitzenmodelle bereits mit Preisen ausgezeichnet. Der ZT3 MAX gewann Gold in der Kategorie „All-Terrain Electric Scooter Technology“. Der MAX G3 Pro erhielt Gold in der Kategorie „Long-Range Riding Technology“. Beide Auszeichnungen würdigen Segways langjährige Entwicklungsarbeit mit Blick auf reale europäische Straßenverhältnisse.
Verfügbarkeit
Der Verkauf der neuen Modelle startet im November 2026 in Deutschland und Frankreich über Segways offiziellen Onlineshop sowie über autorisierte Segway Service Dealer im erweiterten Omnichannel-Vertriebs- und Servicenetz. Weitere europäische Märkte sollen folgen.

