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Mittwoch, Februar 8, 2023

Review: NETGEAR Nighthawk M2 Mobile Router im Test

Wer unterwegs eine stabile und vor allem schnelle Internetverbindung für das Notebook, Tablet oder andere Geräte benötigt, ist meist aufgeschmissen. Zwar ist es möglich, das Smartphone in einen Hotspot-Modus zu versetzen, wirklich schnell ist diese Verbindung aber nicht. Außerdem behindert dieser Modus die parallele Verwendung des Smartphones, da ein großer Teil der Bandbreite vom anderen Gerät genutzt wird. Netgear hat mit dem Nighthawk M2 Mobile einen Router im Sortiment, der genau hier Abhilfe schaffen kann. Der mobile Router ermöglicht es, unterwegs viele Geräte mit Höchstgeschwindigkeit betreiben zu können.

Mit Hilfe des Nighthawk M2 Mobile lässt sich ein gewöhnliches W-LAN-Netzwerk aufbauen, wie es auch der heimische Router macht. Läuft das Netzwerk zu Hause jedoch meist über den Kabel- oder Telefonanschluss, arbeitet der Router von NETGEAR hingegen über das Mobilfunknetz. Aus diesem Grund ist natürlich wichtig, dass der Router über die entsprechenden Mobilfunkstandards verfügt. Der Nighthawk M2 Mobile läuft daher sowohl mit LTE als auch per 3G. Da vor allem in ländlichen Regionen LTE nicht immer verfügbar ist, ist es positiv, dass auch das deutlich langsamere 3G unterstützt wird. Gleichzeitig ist es allerdings etwas schade, dass das 5G-Netz vom Nighthawk M2 Mobile noch nicht genutzt werden kann. Da es aber noch einige Jahre dauern dürfte, bis 5G flächendeckend ausgebaut wird, ist dies zu verschmerzen.

Die Anbindung an das Mobilfunknetz wird durch eine Sim-Karte gewährleistet. Welchen Anbieter ihr hier verwendet, bleibt euch überlassen, da der Nighthawk M2 Mobile Router alle Provider unterstützt. Hier müsst ihr aber darauf achten, dass ihr einen Tarif mit genügend Datenvolumen bucht – denn der Nighthawk M2 Mobile verbraucht wie jeder andere Router auch Datenvolumen. Besteht eine Verbindung über das LTE-Netz, so erreicht der Nighthawk M2 Mobile Router auch Geschwindigkeiten von bis zu 2 Gbit/s. Netgear war hier recht clever und hat dem Router für unterwegs auch einen Gigabit-LAN-Port spendiert, da derartige Geschwindigkeiten mittels W-LAN nicht erreicht werden können. Auf diese Weise lässt sich das Notebook an den Router anschließen und dem Surfvergnügen in Highspeedgeschwindigkeit steht nichts entgegen.

Ferner ist das Interface des Nighthawk M2 besonders hervorzuheben. Es handelt sich um eine Touch-Oberfläche in einem kleinen Display auf der Oberseite des Routers. Diese haben wir im Test als sehr benutzerfreundlich empfunden und sind der Meinung, dass selbst weniger technisch versierte Personen in der Lage sind, den Nighthawk M2 Mobile Router problemlos einzurichten.

Auch die Verbindung zwischen Router und den Endgeräten konnten wir wie gewohnt via W-LAN herstellen. Im Test war uns allerdings auch wichtig, wie stabil diese Verbindung ist. Sowohl unterwegs als auch zu Hause hatten wir durchgängig eine hervorragende und vor allem lückenlose Verbindung zu all unseren Geräten. Die Interferenzen durch andere Router in der Nähe waren außerdem nur marginal. Letztendlich konnten wir feststellen, dass das einzige Problem für Abbrüche der verwendete Provider war: Waren wir im Funkloch, stand zwar die W-LAN-Verbindung, aber es war kein Internetzugriff möglich. Netgear trifft hier natürlich keine Schuld – im Gegenteil sogar: Die Verbindung zwischen Sendemast und Nighthawk M2 Mobile war teilweise besser als mit unserem Smartphone. Daher würden wir den Router in Sachen Verbindungsqualität als ausgesprochen leistungsstark bewerten.

Außerdem ist die Akkuleistung ausgezeichnet: Dank 5040 mAh Akku, welcher obendrein getauscht werden kann, konnten wir stundenlang unter Volllast streamen und im Netz surfen. Hier empfiehlt es sich jedoch, den Router an den USB-Port, das Stromnetz oder eine Powerbank zu hängen. Alternativ kann man natürlich auch seinen Akku tauschen. Volle 24 Stunden hält der NETGEAR Nighthawk M2 Mobile im Dauerbetrieb nämlich leider nicht durch – aber dies ist auch selten notwendig.

Der Nighthawk M2 Mobile von Netgear ist ein Router, der vor allem für diejenigen empfehlenswert ist, die regelmäßig unterwegs sind und auf eine stabile Verbindung angewiesen sind. Die handlichen Maße des Routers machen ihn zu einem perfekten Wegbegleiter und die verbaute Technik garantiert Highspeed. Vor allem aber die schnelle Einrichtung, die dank intuitivem Menü problemlos vonstattengeht, macht ihn einer breiten Masse zugänglich. Wir sind uns aber einig: Wer zu Hause aufgrund fehlenden Glasfasers auf eine LTE-Verbindung angewiesen ist, kann den Nighthawk M2 Mobile auch als stationäres Gerät verwenden. Dank des LAN-Ports lässt sich sogar der PC oder die Konsole anschließen.

Review: NETGEAR Nighthawk M2 Mobile Router im Test
8.5
Qualität
8.5
Steuerung
9
Design
8.5
Preis Leistung
8.5
Ausstattung
Gesamtwertung 8.6 / 10
Unser Fazit
Der Nighthawk M2 Mobile von Netgear ist ein Router, der vor allem für diejenigen empfehlenswert ist, die regelmäßig unterwegs sind und auf eine stabile Verbindung angewiesen sind.

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Aktualisiert am 7. Februar 2023 17:45
Charbel Danho
Charbel Danhohttps://www.charbel.de
Zugegeben, ich könnte wie die meisten anfangen und erzählen, dass ich schon seit über 35 Jahre ein leidenschaftlicher Zocker bin und schon mitte der 80er mit dem Commodore 64 angefangen habe zu spielen, später dann mit PC, Atari und Nintendo groß geworden bin, was dann mit dem Erscheinen der PlayStation und Xbox auch fortgesetzt wurde. Wichtig zu wissen ist aber, dass mein frühe Befassung mit diesem Bereich mich zu dem gemacht hat was ich heute bin. Ich habe mein Hobby zum Beruf machen können und habe bei ProMarkt, Media Markt, Saturn und später noch bei Conrad Electronic gearbeitet. Durch meine Wirken in diesen Bereich und Weiterbildungen in verschiedenen Bereichen wie Gaming, Multimedia und Technik in verschiedenen Bereichen wie z.b. Haushalt, Hifi, Kabel & Sound, Car Technik, PC & Konsolen, Musik & Filme, Spielwaren, Hardware & Software sowie Games und Smartphones habe ich entsprechend viel Erfahrung sammeln können um sie hier mit euch zu teilen. Sein Hobby zum Beruf zu machen reicht meiner Meinung nach nicht aus, sondern gibt uns nur ein Fundament, eine Basis anderen zu helfen, die nur durch Arbeit, lange Erfahrung und Weiterbildung ausgebaut wird.

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