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Donnerstag, Dezember 2, 2021

Review: Tesvor S4 Saugroboter im Test

Egal ob im Sommer oder Winter, ob mit Kindern oder Haustieren oder ohne – spätestens nach zwei bis drei Tagen bilden sich, selbst nach der penibelsten Putzaktion, Staubflusen und Mäuse unter dem Schreibtisch, der Couch oder in den Ecken. Besonders für Allergiker ist regelmäßiges Staubsaugen und -wischen deshalb extrem wichtig für das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden. Doch die ständige Saugerei nervt. Mit dem Tesvor S4 Saugroboter sollen die nervigen Bodenputztätigkeiten wie von allein geschehen. Wir haben uns ein genaueres Bild vom Konzept des Roboters gemacht.

Der Roboter.
Der Tesvor S4 Saugroboter sieht aus wie jeder andere Saugroboter auf dem Markt. Ein rundes, schwarzes Gehäuse mit mattiertem Finish, welches auf den ersten Blick hochwertig und unempfindlich wirkt. Auf zwei Seiten der Front befinden sich kleine Plastikstreifen, welche rotieren und somit während des Saugvorgangs Krümel und weiteren Dreck in Richtung der Saugöffnung befördern. Die Bewegung der Plastikstreifen sieht aus, als würde der Tesvor S4 Roboter permanent seine Fühler nach noch mehr Dreck ausstrecken. Mithilfe dieser niedlich aussehenden Technik sowie einer Saugleistung von 2200 Pa gelingt das Saugen sehr gut. Hartböden sowie Teppiche bis zu einer mittleren Florhöhe können so schnell und effizient gesaugt werden. Grober Dreck wie Glasscherben bekommen dem Saugroboter nicht besonders gut, er fährt teilweise einfach über diese hinweg – deshalb sollten derart grobe Verschmutzungen lieber vorher mit einem Besen entfernt werden. Der reguläre Staub sowie kleine Krümel, Tierhaare oder andere, standardmäßige Schmutzpartikel werden jedoch stets zuverlässig entfernt. Zur Filterung des Staubs werden gleich drei High-Performance-Filter eingesetzt, welche besonders für Allergiker für Linderung sorgen. Einmal eingesaugte Allergene werden damit nicht wieder freigesetzt.

Mit einer Aufladung kann der Tesvor S4 ganze 120 Minuten lang saugen. Dies ermöglicht der Akku mit einer Kapazität von 2500 mAh. Die Ladezeit beträgt anschließend vier bis sechs Stunden. Dies mag zuerst nach einer langen Zeit klingen, doch der Roboter merkt sich, wo er aufgehört hat zu putzen – und macht nach dem nächsten Ladevorgang genau dort weiter. Mit einer Lautstärke von unter 56 Dezibel beginnt er dann wieder ganz von allein mit der Reinigung. Lästige Gedanken darüber, wann erneut gesaugt werden muss, gehören so der Vergangenheit an. Auch das Aufladen geschieht ganz von allein – zuverlässig findet der Tesvor S4 seine Ladestation wieder und begibt sich dorthin, sobald er merkt, dass der Akku sein Limit erreicht hat. Wer die Autonomität seines T4 zusätzlich erhöhen möchte, kann einen zusätzlichen Staubbehälter hinzuerwerben. Mithilfe dieses Behälters schafft der Roboter es, mehrere Wochen lang wartungsfrei zu reinigen. Der Staubbehälter muss dann nicht mehr wöchentlich oder sogar täglich von Hand gereinigt werden.

Der Tesvor S4 Saugroboter navigiert mithilfe des Zusammenspiels eines Lasers und eines Gyroskops. Während Saugroboter, welche lediglich mit einem Gyroskop ausgestattet sind, nur 85 Prozent des Raums zuverlässig reinigen können, schafft der S4 so ganze 95 Prozent. Der Laser arbeitet dabei omnidirektional und erkennt Wände, Gegenstände und Treppenabgänge zuverlässig. Teppiche und andere niedrige, am Boden liegende Gegenstände prüft er auf Überfahrbarkeit und begibt sich anschließend auf diese hinauf, um dort den Reinigungsvorgang fortzusetzen.

Die App.
Die Tesvor App arbeitet direkt mit dem Tesvor S4 Saugroboter zusammen. In der App können Karten von bis zu fünf Stockwerken gespeichert und jederzeit abgerufen werden. Es können verbotene Areale angelegt werden, innerhalb welcher der Roboter nie operieren soll. Außerdem können Reinigungszyklen für jeden einzelnen Raum angelegt werden. Wer Haustiere hat oder gerne ständig staubfrei schlafen möchte, kann die betroffenen Räume somit häufiger reinigen lassen. Außerdem können mithilfe der App strenge Zeitpläne für die Reinigung konfiguriert werden, welche der Tesvor S4 dann zuverlässig einhält.

Konnektivität.
Der Tesvor S4 Saugroboter kann mithilfe von Sprachassistenten sowie per App bedient werden. Kompatibel sind sowohl Amazons Alexa als auch Googles Google Assistant und Google Home. Die Firma Tesvor sorgt zusätzlich dafür, dass die Firmware des Saugroboters stets auf dem neusten Stand bleibt: kostenlose Over-the-Air-Updates sorgen für eine maximale Funktion bei geringsten Kosten.

Preis und Leistung.
Der Tesvor S4 Saugroboter ist aktuell für rund 250 Euro erhältlich. Er ist einfach zu bedienen, intelligent und mit den verschiedensten Diensten kompatibel, sodass er für einen bequemen und smarten, regelmäßigen Putzvorgang geeignet ist. Zusätzlich reinigt der S4 effizient und zuverlässig und erzeugt keine unangenehmen Maleure, da er nicht die Treppen hinunterfällt oder an Teppichkanten hängen bleibt. Wünschenswert wäre ein kleines Update der Saugleistung, sodass auch schwerere Gegenstände aufgesaugt werden können. Auch der Staubbehälter könnte gern im Lieferumfang enthalten sein, da er den Betrieb des S4 deutlich verbessert – doch das ist, jedenfalls bei diesem Preis, Meckern auf hohem Niveau. Insgesamt handelt es sich beim S4 um ein stabiles Gerät mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis, das das Putzen deutlich vereinfacht.

Review: Tesvor S4 Saugroboter im Test
8.5
Design
8.5
Verarbeitung
8
Features
8.5
Zielgruppe
9
Preis Leistung
Gesamtwertung 8.5 / 10
Unser Fazit
Der Tesvor S4 Saugroboter ist einfach zu bedienen, intelligent und mit den verschiedensten Diensten kompatibel, sodass er für einen bequemen und smarten, regelmäßigen Putzvorgang geeignet ist.
Charbel Danhohttps://www.charbel.de
Zugegeben, ich könnte wie die meisten anfangen und erzählen, dass ich schon seit über 33 Jahre ein leidenschaftlicher Zocker bin und schon mitte der 80er mit dem Commodore 64 angefangen habe zu spielen, später dann mit PC, Atari und Nintendo groß geworden bin, was dann mit dem Erscheinen der PlayStation und Xbox auch fortgesetzt wurde. Wichtig zu wissen ist aber, dass mein frühe Befassung mit diesem Bereich mich zu dem gemacht hat was ich heute bin. Ich habe mein Hobby zum Beruf machen können und habe bei ProMarkt, Media Markt, Saturn und später noch bei Conrad Electronic gearbeitet. Durch meine Wirken in diesen Bereich und Weiterbildungen in verschiedenen Bereichen wie Gaming, Multimedia und Technik in verschiedenen Bereichen wie z.b. Haushalt, Hifi, Kabel & Sound, Car Technik, PC & Konsolen, Musik & Filme, Spielwaren, Hardware & Software sowie Games und Smartphones habe ich entsprechend viel Erfahrung sammeln können um sie hier mit euch zu teilen. Sein Hobby zum Beruf zu machen reicht meiner Meinung nach nicht aus, sondern gibt uns nur ein Fundament, eine Basis anderen zu helfen, die nur durch Arbeit, lange Erfahrung und Weiterbildung ausgebaut wird.

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