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Montag, Oktober 25, 2021

Review: Ninja Foodi Heißluftfritteuse Dual Zone im Test

Jeder kennt wohl noch die guten alten Freibadpommes – knusprig, gut gewürzt, heiß, einfach zum Liebhaben. Schnelle Alternativen zu diesem kulinarischen Kindheitsgenuss sind Ofenpommes, die jedoch in Sachen Geschmack häufig einiges einbüßen müssen, relativ lange im Ofen bleiben müssen und schlussendlich doch nie zum selben Geschmackserlebnis führen. Mit einer eigenen Fritteuse hingegen funktioniert das Ganze schon besser. Dafür birgt diese andere Nachteile, wie die aufwändige Entsorgung des alten Fritteusenfettes, eine aufwändige Reinigung und einen hohen Anteil an ungesunden Fetten in allen darin zubereiteten Mahlzeiten.

Der Hersteller Ninja ist bekannt für seine kompakten und hochwertigen Küchengeräte, welche einfach wie eine Mikrowelle zu bereits vorhandenen Grundgeräten wie dem Backofen oder dem Kochfeld dazu erworben werden können. Auch für die Pommesproblematik liefert Ninja eine Lösung: die Ninja Foodi Heißluftfritteuse Dual Zone. Wir haben das Produkt getestet.

Optik und Unboxing.
Auf den ersten Blick ähnelt die Ninja Foodi Dual Zone Heißluftfritteuse einer futuristisch anmutenden Kaffeemaschine. Ein schwarzes, schlicht gehaltenes Gehäuse, eine Chromfarbene Abdeckung auf der Oberseite, ein kleines Display mit einigen Tasten und zwei Chromfarbene Griffe zum Herausnehmen der Frittierkammern – das ist alles, was die Dual Zone Heißluftfritteuse benötigt, um ihren Dienst zu tun.

In der Verpackung der Ninja Foodie Dual Zone Fritteuse befinden sich die Haupteinheit, also die Fritteuse selbst, sowie zwei Heißluft Knusperbleche, welche im Zusammenspiel mit den beiden Frittierkammern genutzt werden können. Das Gerät sowie das Zubehör fühlen sich hochwertig an. Die beiden vollständig herausnehmbaren Frittierkammern, welche auch als Garzonen bezeichnet werden, gleiten sicher und angenehm in ihre Garposition und lassen sich ohne große Krafteinwirkung wieder entnehmen. Die beiden Frittierkammern besitzen eine Gesamtgröße von 7,6 Litern. Damit sind sie groß genug, um die gesamte Familie zu füttern, oder ein gesamtes Gericht mit Beilagen in einem Gerät und einem Durchgang zuzubereiten. In beide Frittierkammern passen je etwa ein Kilogramm Tiefkühlpommes. So können bis zu acht Personen mit einer leckeren Mahlzeit versorgt werden.

Die Tasten der Steuereinheit der Ninja Foodi Dual Zone Firtteuse fühlen sich hochwertig an und greifen sich nicht ab. Die Nutzbarkeit ist durch die intuitive Funktionsverteilung auf den Tasten in jedem Fall gegeben. Das Display zeigt gut lesbar die verschiedenen, anpassbaren Garfaktoren an und gibt außerdem schnellen Aufschluss darüber, wie lange ein Gericht noch braucht, bis es fertig ist.

Nutzung und Funktionen.
Das besondere an der Ninja Foodi Dual Zone Heißluftfritteuse: sie besitzt zwei Frittierkammern, welche unabhängig voneinander genutzt werden können. Für die voneinander unabhängige Ansteuerung beider Frittierkammern ist die Steuereinheit mit Display zuständig, welche sich oben an der Haupteinheit befindet. Parallel zueinander befinden sich auf beiden Seiten der Steuereinheit dieselben Knöpfe – so können beide Frittierkammern auf genau dieselbe Art bedient werden.

Die Ninja Foodi Heißluftfritteuse überzeugt mit verschiedenen Garstufen und Programmen, welche dafür sorgen, dass beinahe jedes Gericht mit diesem praktikablen Kochgerät zubereitet werden kann. Die verschiedenen vorhandenen Zubereitungsfunktionen sind Max Crisp, Heißluft-Frittieren, Braten, Backen, Aufwärmen und Dörren. Die Ninja Heißluftfritteuse ersetzt somit praktisch einen Backofen, eine Mikrowelle, einen Herd UND eine Fritteuse. Die Garzeiten, Temperaturen und Programme in beiden Frittierkammern können unabhängig voneinander gewählt werden. Soll eine große Menge einer Gerichtsart auf einmal zubereitet werden, so hilft die Match-Funktion, welche mit nur einem Knopfdruck beide Frittierkammern auf dieselben Einstellungen bringt. Mit der zusätzlichen Sync-Funktion kann eingestellt werden, dass zwei Gerichte, welche ungleich lange gegart werden müssen, zur selben Zeit fertiggestellt werden.

Der Gar- beziehungsweise Kochvorgang mit der Ninja Foodi Dual Zone Heißluftfritteuse geht etwa 75 Prozent schneller als mit einem gewöhnlichen Umluftherd. In nur wenigen Minuten können somit gesamte Gerichte mit mehren Zutaten hergestellt und sofort heiß serviert werden.

Geschmack: Wie werden die Pommes?
Um das Geschmackserlebnis, welches durch die Nutzung der Ninja Foodi Dual Zone Heißluftfritteuse entsteht, zu testen, haben wir einige Mahlzeiten mit dem Gerät zubereitet.

Um die Heißluft-Frittierfunktion auszuprobieren, haben wir Chicken Nuggets aus dem Supermarkt verwendet. Für die Max Crisp Funktion erschienen uns die oben bereits erwähnten Pommes als am besten geeignet, da wir gespannt darauf waren, wie knusprig das Ergebnis tatsächlich werden würde. Um die Dörren-Funktion zu testen, haben wir uns an selbstgemachten Chips versucht, und die Brat-Funktion haben wir mit einem Stück Schweinefilet ausprobiert. Die Backfunktion testeten wir mit einem einfachen Rührkuchen.

Zu Anfang waren wir etwas skeptisch gegenüber der Brat- und der Backfunktion. Eine Fritteuse, die einen Kuchen backt? Ein Steak brät? Und das praktisch völlig ohne Röstaromen? Glücklicherweise hat uns die Marke Ninja eines Besseren belehrt, ansonsten wäre dieses Review wohl nicht derart positiv ausgefallen. Die Ninja Foodi Dual Zone Heißluftfritteuse setzt in Sachen Kochen und Backen komplett neue Massstäbe und schafft es, sowohl Pommes knusprig zu frittieren, als auch einen Kuchen fluffig durchzubacken und ein Steak al dente durchzubraten. Keiner unserer Tests enttäuschte uns, und jede Funktion erfüllte genau, was versprochen wurde.

Kurz gesagt: die Pommes mit der Max Crisp Funktion schmecken einfach fantastisch. Das Steak hätten wir in einer Pfanne wohl nicht besser hinbekommen, die Chicken Nuggets schmeckten wie in jedem bekannten Fastfoodrestaurant und die selbstgemachten Chips wie direkt aus der Tüte.

Besonders überrascht sind wir darüber, dass die Ninja Foodie Dual Zone Fritteuse einen originalen Fritteusengeschmack ermöglicht, obwohl sie keines oder nur extrem wenig Fett für die Zubereitung benötigt. Die Ninja Heißluftfritteuse ermöglicht somit in unserem Beispiel einen originalen Fast Food Geschmack bei Pommes oder Chicken Nuggets, und das ohne allzu ungesunde Fritteusenfett. Es entsteht eine wirklich leckere Alternative zu Fastfood Anbietern wie dem großen gelben M und Co, die mindestens genauso schnell geht. Dazu kommt, dass nicht nur eine Zutat, sondern gleich zwei eines vollwertigen Essens in einem Durchgang und einem Gerät zubereitet werden können und somit ein völlig neuer Komfort in der Küche entsteht.

Preis und Leistung.
Die Ninja Foodi Dual Zone Heißluftfritteuse ist für etwa 200 Euro im Handel erhältlich. Sie ist ein praktisches Allrounder-Gerät, welches mit vielen in der Küche üblichen Anforderungen zurechtkommt und mit verschiedensten Programmen und einer einfachen Anwendung überzeugt. Alle Gerichte, die wir bislang mit der Heißluftfritteuse von Ninja zubereitet haben, haben uns vollauf überzeugt. Besonders Nutzer, die wenig Zeit oder Lust haben, stundenlang perfekte Gerichte zu zaubern, kommen mit der Ninja Foodi Dual Zone auf ihre Kosten und können ihre Kochkünste mit einer verhältnismäßig geringen Investition massiv verbessern.

Review: Ninja Foodi Heißluftfritteuse Dual Zone im Test
9
Design
9.5
Verarbeitung
9.5
Features
9
Zielgruppe
9
Preis Leistung
Gesamtwertung 9.2 / 10
Unser Fazit
Der Ninja Foodi Heißluftfritteuse Dual Zone ist ein praktisches Allrounder-Gerät, welches mit vielen in der Küche üblichen Anforderungen zurechtkommt und mit verschiedensten Programmen und einer einfachen Anwendung überzeugt.

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Aktualisiert am 24. Oktober 2021 15:11
Charbel Danhohttps://www.charbel.de
Zugegeben, ich könnte wie die meisten anfangen und erzählen, dass ich schon seit über 33 Jahre ein leidenschaftlicher Zocker bin und schon mitte der 80er mit dem Commodore 64 angefangen habe zu spielen, später dann mit PC, Atari und Nintendo groß geworden bin, was dann mit dem Erscheinen der PlayStation und Xbox auch fortgesetzt wurde. Wichtig zu wissen ist aber, dass mein frühe Befassung mit diesem Bereich mich zu dem gemacht hat was ich heute bin. Ich habe mein Hobby zum Beruf machen können und habe bei ProMarkt, Media Markt, Saturn und später noch bei Conrad Electronic gearbeitet. Durch meine Wirken in diesen Bereich und Weiterbildungen in verschiedenen Bereichen wie Gaming, Multimedia und Technik in verschiedenen Bereichen wie z.b. Haushalt, Hifi, Kabel & Sound, Car Technik, PC & Konsolen, Musik & Filme, Spielwaren, Hardware & Software sowie Games und Smartphones habe ich entsprechend viel Erfahrung sammeln können um sie hier mit euch zu teilen. Sein Hobby zum Beruf zu machen reicht meiner Meinung nach nicht aus, sondern gibt uns nur ein Fundament, eine Basis anderen zu helfen, die nur durch Arbeit, lange Erfahrung und Weiterbildung ausgebaut wird.

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