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Dienstag, November 30, 2021

Review: Nintendo Switch Lite im Test

In den 2010ern waren es die Konsolen der Nintendo DS Reihe, heute ist es die Nintendo Switch: bereits seit vielen Jahren begeistert uns der Gaming-Hersteller Nintendo mit Handheld-Konsolen, auf denen zahlreiche Spiele, die für Klein und Groß attraktiv sind, gespielt werden können. Während die Nintendo Switch jedoch noch mit dem einzigartigen Vorteil ihrer Flexibilität – als Handheld oder aber in Verbindung mit dem Fernseher – punkten konnte, besitzt die Nintendo Switch Light diesen Vorteil nicht. Dafür ist sie jedoch wesentlich preisgünstiger.

In unserem aktuellen Test haben wir uns darauf konzentriert, wie gut die Nintendo Switch Light performt – und uns angeschaut, wo sie ihrer großen Schwester, der Switch, einen Schritt voraus ist, oder gegenüber ihr etwas einbüßen muss. Wir berichten davon in unserem Review.

Unboxing und erster Eindruck.

Die Nintendo Switch Light kommt, klassisch wie jede Nintendo Konsole zuvor, in einem hübsch designten Karton. Neben der Konsole selbst, der Betriebsanleitung und einem Ladegerät befindet sich nichts darin – und mehr wird auch nicht benötigt, um mit dem Spielen zu beginnen. Die Switch Light ist in vielen verschiedenen, bunten Farben erhältlich, dazu gehören Türkis, Gelb, Koralle, Blau und das klassische Grau. In jeder Variante sind die Tasten und Joysticks farblich abgesetzt.

Im Vergleich zur regulären Nintendo Switch fällt uns sofort das geringe Gewicht der Switch Light auf. Sie wiegt nur 275 Gramm und ist damit wesentlich leichter als ihre große Schwester. Auch die Abmessungen der Switch Light sind ein wenig kompakter. So passt sie perfekt in kleine Kinderhände – jedoch auch in den Händen von Erwachsenen fühlt sie sich sehr gut an. Alle Tasten und Joysticks sind angenehm zu erreichen. Der kapazitive Touchscreen des Geräts ist mit seinen 5,5 Zoll Bildschirmdiagonale ebenso kompakt, jedoch nicht zu klein, um ein herausragendes Spieleerlebnis genießen zu können.

Technik: die Inneren Werte.

Der 5,5 Zoll LDC Touchscreen der Nintendo Switch Light überzeugt mit einer Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln. In Sachen Auflösung macht Nintendo damit keine Abstriche bei der günstigeren Variante in seiner Switch-Reihe. Grafikstarke Spiele, die mit bunten Farben und Landschaftspanoramas überzeugen, werden somit realitätsgetreu und für das Auge hübsch angezeigt. Im Inneren der Nintendo Switch Light steckt ein NVIDIA Tegra-Prozessor als CPU, der für weiche Bildschirmbewegungen und kurze Ladezeiten sorgt und das Gamingerlebnis damit aufwertet.

Von den 32 Gigabyte an Systemspeicher, die die kompakte Handheld-Konsole hergibt, werden etwa 6 Gigabyte für das Betriebssystem vorgehalten. Dennoch reicht der Speicherplatz locker für viele Games – die meisten Speicherdaten können ausgelagert werden oder auf einer SD-Karte platziert werden. Hierfür steht ein Speicherkartenschacht für microSD, microSDHC oder microSDXC Karten zur Verfügung. Somit können bis zu 256 GB weiterer Speicherplatz geschaffen werden.

Um Spiele zu downloaden kann der Nintendo Online Shop genutzt werden, auf den direkt über die Konsole zugegriffen werden kann. Wer verhindern will, dass die Kinder ungefragt Spiele shoppen gehen, kann die einfach aktivierbare Kindersicherung nutzen. Für die Verbindung zum Nintendo Store sowie zu weiteren Online-Applikationen sorgt WLAN nach IEEE 802.11, für die Kommunikationen in der näheren Umgebung sorgen Bluetooth 4.1 sowie ein NFC Chip.

Das Laden der Konsole erfolgt über den integrierten USB-C-Anschluss. Im Inneren der Nintendo Switch Light steckt ein Akku mit einer Kapazität von 3570 mAh, der in nur drei Stunden vollständig aufgeladen werden kann. Mit einem geringen Energieverbrauch von 4 Watt pro Stunde während dem laufenden Gaming hält der Akku lange durch – wesentlich länger als bei der großen Switch. Zwischen vier und sechs Stunden des aktiven Gameplays leistet die Konsole ohne eine erneute Aufladung, im Standby-Modus geht der Akku praktisch nie leer. Zum vollständigen Spielegenuss trägt der integrierte Stereolautsprecher bei, unterwegs können jedoch auch Kopfhörer per AUX-Anschluss angeschlossen werden.

Für die Nutzung von Software, welche nicht online bezogen wird, steht der Kartenschlitz für Nintendo Spielkarten zur Verfügung. So können Spiele ganz „analog“ und genau wie bei früheren Nintendo Konsolen genutzt werden. Zur Verbesserung des Spielgefühls sind ein Beschleunigungs- sowie ein Gyrosensor in die Konsole integriert.

Steuerung und Funktionen.

Die Inbetriebnahme der Nintendo Switch Light ist in allen möglichen Fällen unkompliziert. Ist ein Spiel in Form einer Spielkarte vorhanden, wird diese einfach eingesteckt und das Spiel kann gestartet werden. Befinden sich bereits Online bezogene Spiele im Besitz des Switch Gamers, so können diese einfach auf das neue Gerät heruntergeladen werden, sobald der Nintendo Account mit der Konsole verknüpft wird. Sogar Speicherdaten können von einem anderen Nintendo Switch Gerät an die neue Switch Light gesendet werden – so bleiben alte Spielstände erhalten und die Nutzung funktioniert sofort und ohne Umwege.

Die Navigation in Spielen auf der Nintendo Switch funktioniert mithilfe der Tasten auf ihrer Vorder- und Oberseite. Rechts und links befindet sich jeweils ein Joystick, der rechte davon kann außerdem gedrückt und als NFC kontaktpunkt genutzt werden. Neben dem Steuerkreuz und den bekannten A-, B-, X- und Y-Knöpfen befinden sich auf der Vorderseite der Konsole außerdem noch ein Home-Button, die Tasten + und – und ein Aufnahmebutton für Screenshots. Oben befinden sich L, ZL, R und ZR. So sind die meisten der bekannten Funktionen abgedeckt und schnell ersichtlich und es kann sofort ins Spiel gestartet werden.

Switch Light im Gameplay.

Zum Gameplay mit der Nintendo Switch Light bleibt uns wenig zu sagen. Wir bemerken keine Unterschiede zum Gameplay mit der traditionellen Nintendo Switch, die Bedienung und Steuerung funktioniert ganz wie von Nintendo gewohnt und es sind zahlreiche Spieltitel verfügbar, welche sofort aus dem Nintendo Online Store gedownloadet werden können. Der einzige kleine Minuspunkt der Switch Light: einige Spiele, die für die Nintendo Switch konzipiert sind, können auf der kompakteren Version nicht gespielt werden. Dazu gehören beispielsweise Mario Party sowie die Spiele, die speziell für die Verwendung am Fernseher entwickelt wurden, wie Just Dance oder Ring Fit Adventure. Jedoch können die meisten bekannten und beliebten Titel wie Animal Crossing, Legends of Zelda sowie die Mario Klassiker mit der Switch Light verwendet werden und somit für Spaß für die gesamte Familie sorgen.

Ein relevanter Punkt, der das Gameplay durchaus optimiert, sind die verschiedenen Mehrspielermodi. Im Online-Modus kann ein Nintendo Switch Light Nutzer mit anderen Gamern der ganzen Welt zocken. Hierfür ist jedoch eine Nintendo Online-Mitgliedschaft notwendig. Befinden sich mehrere Switch-Nutzer in einem Raum, können sie über den Lokalen Multiplayermodus vernetzt werden und zusammen ihre liebsten Spiele spielen. Der nächsten Mario Kart-Party steht damit nichts mehr im Wege.

Preis und Leistung.

Die Nintendo Switch Light ist aktuell für durchschnittliche 200 Euro im Online-Handel erhältlich und kostet damit nur zwei Drittel der Nintendo Switch. Mit der Switch Light bekommt jeder Nutzer eine günstigere und praktikable Alternative zur klassischen Nintendo Switch, die sich perfekt überall mit hinnehmen lässt und genau dieselben Kerneigenschaften beweist wie ihre große Schwester. Wer auf eine gute Akkulaufzeit und ein perfektes Preis-Leistungsverhältnis Wert legt, ist deshalb mit der Nintendo Switch Light in jedem Fall gut beraten.

Review: Nintendo Switch Lite im Test
9
Qualität
9
Steuerung
8.5
Design
8.5
Preis Leistung
8
Ausstattung
Gesamtwertung 8.6 / 10
Unser Fazit
Nintendo Switch Lite - Kleine Konsole ganz groß.

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Aktualisiert am 29. November 2021 09:49
Charbel Danhohttps://www.charbel.de
Zugegeben, ich könnte wie die meisten anfangen und erzählen, dass ich schon seit über 33 Jahre ein leidenschaftlicher Zocker bin und schon mitte der 80er mit dem Commodore 64 angefangen habe zu spielen, später dann mit PC, Atari und Nintendo groß geworden bin, was dann mit dem Erscheinen der PlayStation und Xbox auch fortgesetzt wurde. Wichtig zu wissen ist aber, dass mein frühe Befassung mit diesem Bereich mich zu dem gemacht hat was ich heute bin. Ich habe mein Hobby zum Beruf machen können und habe bei ProMarkt, Media Markt, Saturn und später noch bei Conrad Electronic gearbeitet. Durch meine Wirken in diesen Bereich und Weiterbildungen in verschiedenen Bereichen wie Gaming, Multimedia und Technik in verschiedenen Bereichen wie z.b. Haushalt, Hifi, Kabel & Sound, Car Technik, PC & Konsolen, Musik & Filme, Spielwaren, Hardware & Software sowie Games und Smartphones habe ich entsprechend viel Erfahrung sammeln können um sie hier mit euch zu teilen. Sein Hobby zum Beruf zu machen reicht meiner Meinung nach nicht aus, sondern gibt uns nur ein Fundament, eine Basis anderen zu helfen, die nur durch Arbeit, lange Erfahrung und Weiterbildung ausgebaut wird.

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