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Dienstag, September 27, 2022

Review: Roborock S7 Pro Ultra im Test

Sie sind aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken: Saugrobotern. Viele Menschen haben sich an die kleinen Helfer gewöhnt und in der Tat sind sie ein zuverlässiger Begleiter im Alltag geworden.

Die Hersteller dringen mit immer neuen Produkten auf den Markt. Manche Geräte sind bereits so gut, dass man sich kaum vorstellen kann, dass es noch besser geht. Nun hat Roborock den neuen S7 Pro Ultra vorgestellt und verspricht damit noch mehr Komfort als bisher.

Saugen. Wischen. Waschen. Magisch.
Automatisch. (Quelle: de.roborock.com)

Ambitionierte Worte aus dem Hause Roborock. Dieses Versprechen haben wir in unserem Test ausführlich geprüft.

Vorübergegangen zum Test

Vor dem Test haben wir uns überlegt, was uns bei den ohnehin hervorragenden Saugrobotern noch als optimierter erscheint. Schnell waren wir uns einig, dass das Entleeren des Saugers manchmal noch nervig. Ist man im Besitz eines Roboters mit einer Wischfunktion, muss man auch vor jeder Reinigung prüfen, ob der Wassertank noch ausreichend gefüllt ist. Zugegeben – Kleinigkeiten. Aber manchmal scheitert ein Putzvorgang eben an diesen Bagatellen.

Die Magie entsteht in der Station des S7 Pro Ultra

Bei unseren Tester:innen ist es allen schon einmal passiert. Man sitzt im Büro und erhält die Nachricht, dass die automatische Reinigung gestartet ist. Man freut sich, später in ein sauberes Heim zurückzukehren. Doch dann kommt die Einsicht: Man hat vergessen, den Wassertank zu füllen. Das Wischen fällt also in diesem Zyklus flach. Ärgerlich.

Mit dem S7 Pro Ultra kann das nicht mehr so schnell passieren. Denn die Station füllt den Wassertank des Roboters automatisch wieder auf und stellt somit einen Wischbereich von 300 m²(!) sicher.

Und damit ist noch lange nicht Schluss. Denn die Station füllt nicht nur den Wassertank auf, sondern reinigt auch den Mopp des Roboters. Dank eines einzigartigen Waschsystems wird der Mopp in regelmäßigen Intervallen während des Reinigungsvorgangs mit 600 Umdrehungen pro Minute gereinigt.

Die Station nimmt einem nicht nur das Nachfüllen des Wassertanks ab und reinigt den Mopp. Sie entleert den Roboter auch. Sollte der Auffangbehälter des Roboters voll sein, fährt der kleine Haushaltshelfer automatisch zurück zur Station, wird entleert und setzt die Reinigung danach fort. Ist keine Entleerung während der Reinigung nötig, wird der Roboter nach dem Reinigungsvorgang entleert. Vollautomatisch. Rechnen wir die Erfahrungen aus unserem Test hoch, sollte man zwischen 7 und 8 Wochen ohne Wechsel des Staubbehälters auskommen. Wow!

Weitere Stärken liegen im Detail

Neben den vielen großen Neuerungen gibt es auch kleinere Details, die nicht direkt auffallen, aber einen Unterschied machen. Der Roborock lädt bis zu 30 % schneller als alle Vorgängermodelle und ermöglicht somit eine schnellere Wiederaufnahme der Reinigung.

Ferner wird der Roborock S7 Pro Ultra versuchen, sich außerhalb der Spitzenzeiten aufzuladen. Das schont zusätzlich den Geldbeutel und bietet gleichzeitig einen Beitrag zum Schutz unserer gemeinsamen Umwelt.

Die Saugkraft wurde mit 5100 Pa noch einmal enorm erhöht. Im Vergleich zum Roborock S7 (2500 Pa) hat man die Leistung mehr als verdoppelt.

Durch eine Verbesserung der Schwebebürste wird das Saugergebnis noch einmal erhöht. Mithilfe einer strapazierfähigen Bürste aus Vollgummi wird dem Verheddern von Haaren entgegengewirkt. Der Mehrebenen-Mechanismus sorgt ferner dafür, dass der Roboter auch auf unebenen Böden sein ganzes Potenzial entfalten kann.

Eine der beeindruckendsten Änderungen hat die Wischfunktion erfahren. Denn das VibraRise Wischsystem wurde erneut verbessert. Dank des optimierten Systems werden die Böden nun nicht Hundert, sondern mehrere Tausend Mal pro Minute gewischt. Mit einem hohen Druck wird der Mopp auf den Boden gedrückt und vibriert dabei ca. 3.000 Mal in der Minute. Damit werden jetzt auch eingetrocknete Flecken effizienter beseitigt. In unserem Test hat der Roborock das auch zuverlässig geschafft. Zugegeben – einen Soßenfleck, den wir eine Woche haben eintrockenen lassen, hat der S7 Pro Ultra nicht komplett entfernen können. Aber wann kommt schon vor, dass man Soßenflecken eine Woche trocknen lässt?

Erkennt der Roborock S7 Pro Ultra einen Teppich, wird er angehoben. Wischen und Saugen war somit nie einfacher. Das Einrichten von Sperrzonen gehört der Vergangenheit an. Natürlich kann man den Roboter auch einzeln benutzen. Über die App kann man ihm mitteilen, ob er saugen und wischen oder nur eine der Aufgaben übernehmen soll.

Neuerungen gibt es auch beim gezielten Wischen. Möchte man zum Beispiel nach dem Kochen nur die Küche wischen lassen, kann der Mopp auf Wunsch über die App in die Küche geschickt werden. Nach dem Reinigungsvorgang wird der Mopp eingefahren, damit der saubere Boden außerhalb der Küche auf der Rückfahrt nicht beschmutzt wird.

Ansonsten kann man sich bei dem S7 Pro Ultra auf die altbekannten Stärken verlassen. So funktioniert die App weiterhin sehr zuverlässig und die Erfassung der Räume funktioniert nahtlos. Besonders gefallen hat uns, dass wir nach der Initialisierung der Karte auch Betten, Sofas und Tische etc. in die Karte einfügen konnten. Möchte man nach einem romantischen Frühstück nur den Bereich um das Bett saugen lassen, kann man dem Roborock über die App den Befehl geben. Somit sind nicht länger nur einzelne Räume ansteuerbar, sondern auch einzelne Gegenstände. Damit aber nicht genug.

Wer mag, kann seine Räume nun maßgeschneidert säubern lassen. Denn auf Wunsch kann die Reinigung der Böden für jeden Raum individuell angepasst werden. So kann in der Küche mit hoher Intensität geschrubbt werden, während man im Flur nur den normalen Wisch- und Saugmodus bemüht.

Freund:innen von smarten Geräten können ihren Saugroboter nun auch per Sprache steuern: Alexa, Google Home und auch Siri

Schlusswort

Die beim S7 Pro Ultra mitgelieferte Station ist für alle Fälle gerüstet. Roborock hat seinen Versprechen an dieser Stelle beeindruckende Taten folgen lassen. Mit der selbstreinigenden Entleerung und der gleichzeitig stattfindenden Auffüllung hat Roborock die bisher modernste Station aus dem Hause Roborock. Alle, die einen sauberen Boden schätzen und das nötige Kleingeld von rund 1.199 € haben, werden mit dem S7 Pro Ultra ihre Freude haben.

Belohnt wird man mit einem erstklassigen Saugroboter, der einem noch mehr Aufgaben abnimmt und die Reinigung noch angenehmer gestaltet als ohnehin schon. Zudem hat man auch mit der App und den zahlreichen Einstellmöglichkeiten die Option, den Reinigungsvorgang noch besser an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Review: Roborock S7 Pro Ultra im Test
10
Qualität
9
Steuerung
9.5
Design
9.5
Preis Leistung
9
Ausstattung
Gesamtwertung 9.4 / 10
Unser Fazit
Ein weiteres Meisterstück aus dem Hause Roborock. Der S7 Pro Ultra ist ein Alleskönner für dein Zuhause.

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Aktualisiert am 27. September 2022 10:22
Charbel Danho
Charbel Danhohttps://www.charbel.de
Zugegeben, ich könnte wie die meisten anfangen und erzählen, dass ich schon seit über 35 Jahre ein leidenschaftlicher Zocker bin und schon mitte der 80er mit dem Commodore 64 angefangen habe zu spielen, später dann mit PC, Atari und Nintendo groß geworden bin, was dann mit dem Erscheinen der PlayStation und Xbox auch fortgesetzt wurde. Wichtig zu wissen ist aber, dass mein frühe Befassung mit diesem Bereich mich zu dem gemacht hat was ich heute bin. Ich habe mein Hobby zum Beruf machen können und habe bei ProMarkt, Media Markt, Saturn und später noch bei Conrad Electronic gearbeitet. Durch meine Wirken in diesen Bereich und Weiterbildungen in verschiedenen Bereichen wie Gaming, Multimedia und Technik in verschiedenen Bereichen wie z.b. Haushalt, Hifi, Kabel & Sound, Car Technik, PC & Konsolen, Musik & Filme, Spielwaren, Hardware & Software sowie Games und Smartphones habe ich entsprechend viel Erfahrung sammeln können um sie hier mit euch zu teilen. Sein Hobby zum Beruf zu machen reicht meiner Meinung nach nicht aus, sondern gibt uns nur ein Fundament, eine Basis anderen zu helfen, die nur durch Arbeit, lange Erfahrung und Weiterbildung ausgebaut wird.

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