Der Spieleverlag Wyrmgold hat eine Crowdfunding-Kampagne zum göttlich inspirierten Brettspiel Believe in me! (please) auf der Plattform Gamefound gestartet. Ab sofort können sich Ungläubige, die auf der Suche nach dem einzig wahren Gott sind, auf der Kampagnenseite registrieren und ihren Platz unter den ersten Anhängern sichern.
In Believe in me! (please) schlüpfen zwei bis vier Spieler in die Rolle selbsternannter Gottheiten, die mit allen Mitteln um die Gunst leichtgläubiger Sterblicher buhlen. Naturphänomene werden kurzerhand als eigene Wundertaten vereinnahmt, der eigene Kult mit Tempeln, Reliquien und einem Heer frommer Anhänger ausgebaut und rivalisierende Götter mit ketzerischen Mitteln vom Thron gestoßen. Das Spiel vereint Tableaubau, Handkartenmanagement, Worker Placement und einen verdeckten Stich-Mechanismus zu einer wilden Mischung, die mit schwarzem Humor à la Monty Python und Terry Pratchett gewürzt ist.
Exklusiv über Gamefound wird zudem die „Göttliche Edition“ von Believe in me! (please) erhältlich sein. Sie enthält neben allen Komponenten der handelsüblichen Version eine Reihe besonderer Extras. Dazu gehören:
- der Berg der Gebote, ein imposanter Würfelturm, der gleichzeitig als Ständer für bis zu fünf Gebote dient
- 20 zusätzliche Gläubige mit 5 neuen Gesichtern
- ein unnötig edler Samtbeutel
- 6 prachtvolle Monument-Aufsteller für euer göttliches Ego
- 9 neue Dreifaltigkeitskarten für insgesamt über 1500 einzigartige Gottheiten mit fragwürdigen Designentscheidungen
Vom Filmset zum Altar
Hinter dem Projekt steckt ein Autorentrio, das sein Handwerk aus einer ganz anderen Branche mitbringt: Erik Haffner, Cornel Krizsan und Henneke Holst haben als Kreative hinter TV-Kultformaten wie „Bernd das Brot“, „Ghosts“, „Pastewka“ und „SOKO“ jahrelange Erfahrung darin, Geschichten mit Witz, Timing und Tiefgang zu erzählen. Dieses Gespür für komödiantische Dramaturgie haben sie in fast vier Jahren Entwicklungsarbeit in eine entsprechende Spielmechanik übersetzt. Das Ergebnis ist ein Spiel, bei dem am Tisch gelacht, gestichelt und taktiert wird, und jahrelange Freundschaften zerbrechen können wie, so Haffner, „trockene Oblaten“.

