Google Pixel 11 (Pro): Wie viel Sparpotenzial steckt in den neuen Modellen?

Google schickt seine nächste Smartphone-Generation an den Start. Die Pixel-11-Familie umfasst vier Geräte und bringt unter anderem mehr Speicherplatz, neue Kamera- und KI-Funktionen sowie technische Verbesserungen mit. Gleichzeitig steigen die Einstiegspreise. Wie lange könnte es dauern, bis Pixel 11, Pixel 11 Pro und Pixel 11 Pro XL deutlich günstiger angeboten werden? Die Preisentwicklung der Vorgängergenerationen liefert dafür Anhaltspunkte.

Vier Geräte bilden die neue Pixel-11-Reihe

Zur aktuellen Generation gehören das Google Pixel 11, das Pixel 11 Pro, das größere Pixel 11 Pro XL und das faltbare Pixel 11 Pro Fold. Beim XL-Modell setzt Google unter anderem auf ein größeres Display und einen leistungsfähigeren Akku.

Optisch orientieren sich die Smartphones weiterhin an der bisherigen Pixel-Reihe. Mehr verändert sich bei der technischen Ausstattung. In allen Geräten arbeitet der neue Tensor-G6-Chip, der vor allem bei Effizienz und KI-Anwendungen Verbesserungen bringen soll. Hinzu kommen hellere und widerstandsfähigere Displays sowie zusätzliche Kamera- und KI-Funktionen.

Deutlich verändert hat Google außerdem die Speicherausstattung. Eine Einstiegsvariante mit 128 GB gibt es innerhalb der neuen Serie nicht mehr. Sämtliche Pixel-11-Modelle beginnen bei mindestens 256 GB. Beim Pixel 11 und Pixel 11 Pro verdoppelt sich damit der Speicher der günstigsten Variante gegenüber den direkten Vorgängern.

Höhere Preise treffen auf mehr Speicher

Die unverbindlichen Einstiegspreise der vier Modelle liegen bei:

  • Google Pixel 11: ab 999 Euro
  • Google Pixel 11 Pro: ab 1.199 Euro
  • Google Pixel 11 Pro XL: ab 1.399 Euro
  • Google Pixel 11 Pro Fold: ab 1.999 Euro

Damit liegt die jeweils günstigste Ausführung 100 Euro über dem entsprechenden Vorgängermodell. Der Vergleich relativiert sich allerdings für Käuferinnen und Käufer, die ohnehin eine Version mit mehr Speicher gewählt hätten. In diesem Fall fällt der tatsächliche Aufpreis zur vorherigen Generation geringer aus oder entfällt.

Vorbestellungen sind bereits möglich. Regulär erhältlich sind die neuen Pixel-Smartphones ab dem 20. August.

Frühere Pixel-Generationen dienen als Grundlage für die Prognose

Für die Einschätzung der möglichen Preisentwicklung wurden die realen Preisverläufe der vorherigen Pixel-Generationen betrachtet. In die Analyse flossen Pixel 9, Pixel 9 Pro und Pixel 9 Pro XL sowie Pixel 10, Pixel 10 Pro und Pixel 10 Pro XL ein. Berücksichtigt wurde jeweils die günstigste Speicheroption der entsprechenden Modelle.

Aus diesen Daten ergibt sich für die neue Generation bereits wenige Monate nach dem Verkaufsstart ein mögliches Sparpotenzial. Bei Pixel 11, Pixel 11 Pro und Pixel 11 Pro XL könnte ein Kauf insbesondere nach etwa vier bis fünf Monaten preislich interessant werden. Zu diesem Zeitpunkt wären je nach Modell Abschläge von mehr als 20 bis ungefähr 30 Prozent gegenüber der UVP denkbar.

Pixel 11 könnte nach fünf Monaten unter 700 Euro kosten

Beim regulären Pixel 11 bilden Pixel 9 und Pixel 10 die Vergleichsbasis. Beide Vorgänger starteten mit 128 GB Speicher für jeweils 899 Euro. Das Pixel 11 beginnt dagegen mit 256 GB bei 999 Euro.

Die Prognose deutet darauf hin, dass sich der Preis vergleichsweise schnell von der UVP entfernen könnte. Rund zwei Monate nach dem Verkaufsstart wäre demnach bereits ein Rückgang um knapp 170 Euro möglich.

Nach etwa drei Monaten könnte die Differenz zur UVP auf mehr als 200 Euro anwachsen. Das entspräche ungefähr 22 Prozent.

Wer den Kauf noch etwas länger aufschieben kann, könnte nach fünf Monaten einen nochmals deutlicheren Preisrückgang sehen. Laut Prognose wäre dann ein Preis von weniger als 700 Euro möglich. Gegenüber dem ursprünglichen Verkaufspreis entspräche das einem Minus von rund 32 Prozent.

Auch anschließend könnte sich diese Entwicklung fortsetzen. Kurz bevor 2027 die nächste Pixel-Generation erscheint, sind der Analyse zufolge sogar Angebote unterhalb von 600 Euro denkbar.

Beim Pixel 11 Pro könnte die 1.000-Euro-Grenze nach vier Monaten fallen

Für das Pixel 11 Pro wurden die Preisentwicklungen von Pixel 9 Pro und Pixel 10 Pro herangezogen. Grundlage war jeweils die kleinste Speicherausstattung in der Farbe Obsidian.

Auch hier steigt der Einstiegspreis um 100 Euro. Während die Vorgängermodelle in ihrer günstigsten Variante mit 128 GB angeboten wurden, stehen beim Pixel 11 Pro für 1.199 Euro bereits 256 GB zur Verfügung.

In den ersten Monaten nach dem Marktstart könnte der Preis schrittweise zurückgehen. Nach ungefähr drei Monaten liegt die Prognose bei rund 1.020 Euro.

Schon im darauffolgenden Monat könnte das Pixel 11 Pro erstmals weniger als 1.000 Euro kosten. Gegenüber der UVP wäre zu diesem Zeitpunkt eine Ersparnis von fast 250 Euro möglich. Prozentual entspricht das etwa 21 Prozent.

Für den fünften Monat wird zunächst nur eine geringe zusätzliche Veränderung erwartet. Nach sechs Monaten könnte jedoch ein weiterer größerer Preisschritt folgen. Ein Preis von etwa 850 Euro würde rund 29 Prozent unter dem Ausgangsniveau liegen.

Nach ungefähr neun Monaten könnte schließlich auch die Marke von 800 Euro unterschritten werden. Kurz vor dem Start der nächsten Pixel-Serie im Jahr 2027 rechnet die Prognose mit einem Preisniveau um 750 Euro. Das wären mehr als 37 Prozent weniger als zum Verkaufsstart.

Beim Pixel 11 Pro XL sind nach fünf Monaten rund 1.000 Euro möglich

Für die XL-Ausführung gibt es erstmals eine eigene Preisprognose. Als Vergleich dienen das Pixel 9 Pro XL mit 128 GB und das Pixel 10 Pro XL mit 256 GB, jeweils in Obsidian.

Bei dieser Modellreihe ist der Einstiegspreis über drei Generationen hinweg jeweils um 100 Euro gestiegen. Das Pixel 9 Pro XL kam für 1.199 Euro auf den Markt, beim Pixel 10 Pro XL waren es 1.299 Euro. Für das Pixel 11 Pro XL mit 256 GB verlangt Google nun mindestens 1.399 Euro.

Etwa acht Wochen nach dem Verkaufsstart könnte der Preis laut Prognose bereits ungefähr 16 Prozent unter der UVP liegen.

Auch danach wird mit weiteren Rückgängen gerechnet. Nach fünf Monaten könnte sich der Straßenpreis der Marke von 1.000 Euro nähern. Gegenüber dem ursprünglichen Preis entspräche das einem Minus von etwa 28 Prozent beziehungsweise einer Ersparnis von knapp 400 Euro.

Bis zum Frühjahr 2027 könnte sich das Pixel 11 Pro XL anschließend in Richtung 900 Euro bewegen. Nach der Prognose würde dieses Niveau dann weitgehend bestehen bleiben, bis die nächste Pixel-Generation erscheint.

Google liegt bei der Smartphone-Nachfrage hinter Samsung, Apple und Xiaomi

Neben der Preisentwicklung zeigt die Nachfrage bei idealo, welche Position Google im Smartphone-Markt einnimmt.

Samsung kommt innerhalb des betrachteten Zeitraums auf einen Anteil von 35,1 Prozent, Apple auf 34,8 Prozent. Zusammen stehen beide Hersteller damit für rund 70 Prozent der Nachfrage. Xiaomi folgt mit 11,3 Prozent.

Google erreicht mit seinen Pixel-Geräten einen Anteil von 7,1 Prozent und liegt damit vor Motorola mit 3,7 Prozent.

Bei der Einordnung dieser Werte spielt allerdings auch die Zahl der verfügbaren Produkte eine Rolle. Im August 2026 waren bei idealo.de 175 Varianten von Google-Smartphones gelistet. Bei Apple waren es 666, bei Xiaomi 992 und bei Samsung 1.439 Varianten.

Die Einführung der Pixel-11-Serie könnte damit auch zeigen, ob Google den Abstand zu Xiaomi bei der Nachfrage zumindest zeitweise reduzieren kann.

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Charbel
Charbelhttps://www.toptechnews.de
Zugegeben, ich könnte wie die meisten anfangen und erzählen, dass ich schon seit über 35 Jahre ein leidenschaftlicher Zocker bin und schon mitte der 80er mit dem Commodore 64 angefangen habe zu spielen, später dann mit PC, Atari und Nintendo groß geworden bin, was dann mit dem Erscheinen der PlayStation und Xbox auch fortgesetzt wurde. Wichtig zu wissen ist aber, dass mein frühe Befassung mit diesem Bereich mich zu dem gemacht hat was ich heute bin. Ich habe mein Hobby zum Beruf machen können und habe bei ProMarkt, Media Markt, Saturn und später noch bei Conrad Electronic gearbeitet. Durch meine Wirken in diesen Bereich und Weiterbildungen in verschiedenen Bereichen wie Gaming, Multimedia und Technik in verschiedenen Bereichen wie z.b. Haushalt, Hifi, Kabel & Sound, Car Technik, PC & Konsolen, Musik & Filme, Spielwaren, Hardware & Software sowie Games und Smartphones habe ich entsprechend viel Erfahrung sammeln können um sie hier mit euch zu teilen. Sein Hobby zum Beruf zu machen reicht meiner Meinung nach nicht aus, sondern gibt uns nur ein Fundament, eine Basis anderen zu helfen, die nur durch Arbeit, lange Erfahrung und Weiterbildung ausgebaut wird.

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