Samsung hat seine neue S26-Generation am 25. Februar vorgestellt – rund einen Monat später als in den Vorjahren üblich. Neben den üblichen Modellvarianten S26, S26 Plus und S26 Ultra stand vor allem das Thema Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt der Präsentation. Unter dem Leitgedanken einer neuen KI-Generation sollen die Geräte den Alltag stärker unterstützen.
Beim Galaxy S26 Ultra zählt insbesondere das sogenannte „Privacy Display“ zu den auffälligen Neuerungen. Dabei handelt es sich um einen integrierten Sichtschutz, der verhindern soll, dass Inhalte von der Seite mitgelesen werden können.
Höhere Einstiegspreise und neue Speicherstrategie
Im Vergleich zu den Vorgängern sind die Preise für Teile der neuen Modellreihe gestiegen. Sowohl das Galaxy S26 als auch das Galaxy S26 Plus kosten zum Marktstart jeweils 100 Euro mehr als ihre direkten Vorgänger. Als möglicher Hintergrund werden gestiegene Kosten für Prozessoren und Speicher genannt.
Eine weitere Änderung betrifft die Speicherausstattung: Eine 128-GB-Version wird nicht mehr angeboten. Stattdessen beginnen alle Modelle nun bei 256 GB. Beim Galaxy S26 Ultra bleibt der Einführungspreis hingegen auf dem Niveau des Vorjahres.
Die unverbindlichen Preisempfehlungen für die kleinste Speicheroption (256 GB) lauten:
- Galaxy S26: 999 Euro
- Galaxy S26 Plus: 1.249 Euro
- Galaxy S26 Ultra: 1.449 Euro
Erwartete Preisentwicklung: Deutliche Abschläge nach wenigen Monaten
Für die Einschätzung der künftigen Preisentwicklung wurden die Marktverläufe der jeweiligen Vorgängermodelle aus den vergangenen zwei Jahren ausgewertet. Betrachtet wurde jeweils die kleinste Speicherversion in Schwarz oder Blau.
Das Ergebnis zeigt bei allen drei Varianten ein vergleichbares Muster: Etwa zwölf Wochen nach Verkaufsstart könnten Preisreduzierungen zwischen 20 und 28 Prozent realistisch sein.

Galaxy S26: Spürbares Sparpotenzial nach drei Monaten
Das Galaxy S26 startet in diesem Jahr mit einer UVP von 999 Euro. Beim Vorgänger lag der Einstiegspreis noch bei 899 Euro, damals allerdings mit 128 GB Speicher. Nun sind 256 GB die kleinste verfügbare Option.
Für die Prognose wurden die Preisentwicklungen des Galaxy S25 (Navy) und des Galaxy S24 (Onyx Black) in der 128-GB-Version herangezogen.

Kurz nach Marktstart ist bereits mit sinkenden Preisen zu rechnen. Rund drei Monate nach Veröffentlichung könnte das Gerät etwa ein Viertel günstiger angeboten werden. Das entspräche einer Ersparnis von ungefähr 250 Euro gegenüber der UVP.
Nach etwa fünf Monaten könnte der Preisrückgang bei rund 31 Prozent liegen, wodurch das Smartphone erstmals unter 700 Euro fallen könnte. Wer noch länger wartet, könnte nach sieben Monaten rund 37 Prozent unter der unverbindlichen Preisempfehlung zahlen – das wären mehr als 370 Euro Differenz.
Galaxy S26+: Etwas moderatere Preisentwicklung
Auch das Plus-Modell beginnt mit 256 GB Speicher. Es bietet im Vergleich zum Basismodell unter anderem ein größeres Display und einen leistungsstärkeren Akku. Der Einstiegspreis beträgt 1.249 Euro und liegt damit ebenfalls 100 Euro über dem des Vorgängers.
Für die Analyse wurden die Marktpreise des Galaxy S25 Plus und des Galaxy S24 Plus in der jeweiligen 256-GB-Version berücksichtigt.

Die erwartete Preisentwicklung fällt etwas zurückhaltender aus als beim Standardmodell. Nach rund drei Monaten könnte der Preis um etwa 20 Prozent sinken, was einer Ersparnis von rund 250 Euro entspricht. Erst nach mehr als fünf Monaten dürfte die 30-Prozent-Marke überschritten werden.
Wer sich etwa acht Monate geduldet, könnte das Gerät für ungefähr 800 Euro erwerben. Das entspricht einem Preisrückgang von rund 36 Prozent beziehungsweise knapp 450 Euro weniger als zum Marktstart. Danach wird mit einer Stabilisierung gerechnet, teilweise sind sogar leichte Preisanstiege möglich.
Galaxy S26 Ultra: Deutliche Preisbewegung beim Topmodell
Das Galaxy S26 Ultra bildet erneut die teuerste Variante der Serie. Die UVP liegt bei 1.449 Euro und entspricht damit dem Niveau des S25 Ultra. Auch hier beginnt die Speicherausstattung bei 256 GB, optional sind Konfigurationen bis 1.000 GB erhältlich.
Die Prognose basiert auf den durchschnittlichen Monatspreisen der Vorgängermodelle S25 Ultra und S24 Ultra in der jeweils kleinsten Speicherausführung.

Bereits etwa drei Monate nach Marktstart könnte der Preis um rund 28 Prozent sinken. Das wären über 400 Euro weniger als die UVP. Einen Monat später könnte das Gerät bereits unter 1.000 Euro angeboten werden, was einem Abschlag von etwa 32 Prozent entspricht.
Der günstigste Zeitpunkt wird voraussichtlich nach rund sieben Monaten erreicht. Dann könnte das Ultra-Modell etwa 40 Prozent unter dem Einführungspreis liegen und rund 870 Euro kosten. Im weiteren Jahresverlauf dürfte sich der Preis zwischen 860 und 910 Euro einpendeln.
Mit Preisalarm gezielt sparen
Wer ein bestimmtes Budget eingeplant hat, kann einen Preisalarm einrichten. Sobald der gewünschte Betrag erreicht wird, erfolgt eine Benachrichtigung, beispielsweise per Push-Mitteilung in der idealo-App.
Zusätzlich kann es sinnvoll sein, bei Farbvarianten oder Speichergrößen flexibel zu bleiben. Einzelne Versionen reduzieren sich erfahrungsgemäß schneller im Preis als andere.

