Die Hitzewelle des vergangenen Wochenendes hat nicht nur im Freien für Rekordtemperaturen gesorgt, sondern traf auch die Innenräume europäischer Haushalte massiv. Eine aktuelle Auswertung von mehr als fünf Millionen vernetzten tado°-Thermostaten in ganz Europa belegt, dass die Raumtemperaturen flächendeckend kritische Werte erreichten.
Die wichtigsten Ergebnisse der Datenanalyse im Überblick:
- 96,7 Prozent der Haushalte verzeichneten Innentemperaturen von über 25 °C
- 55,2 Prozent der Wohnräume erhitzten sich im Verlauf des Wochenendes sogar auf über 30 °C
Im europäischen Vergleich waren Haushalte in Mitteleuropa und im Mittelmeerraum besonders stark von Hitze in den eigenen vier Wänden (über 30 °C) betroffen.
Die Länder mit dem höchsten Anteil an überhitzten Wohnungen:
- Belgien: 66 %
- Luxemburg und Italien: 62 %
- Deutschland: 61 %
Starke regionale Unterschiede in Deutschland: Saarland und Hessen als Hitze-Hotspots
Ein detaillierter Blick auf die deutschen Bundesländer zeigt, dass die Hitzebelastung in den Wohnräumen regional stark variierte. Während im bundesweiten Durchschnitt 61 Prozent der Haushalte die 30-Grad-Marke überschritten, lagen die Werte in Teilen West- und Mitteldeutschlands deutlich höher.
Die Bundesländer mit dem höchsten Anteil an überhitzten Wohnungen (über 30 °C):
- Saarland: 73 %
- Hessen: 70 %
- Rheinland-Pfalz: 69 %
- Nordrhein-Westfalen und Sachsen: jeweils 68 %
Innenraumklima rückt in den Fokus
Da Wetterextreme immer häufiger auftreten, wird die Erfassung und das Verständnis der Temperaturen in Innenräumen genauso wichtig wie die Messung der Außentemperaturen. Die europaweiten Daten zeigen deutlich, dass Raumtemperaturen von über 30 °C längst keine isolierten Einzelfälle mehr sind, sondern ein weitverbreitetes Phänomen.
Starke Hitze in Wohnräumen beeinträchtigt den allgemeinen Komfort, die Schlafqualität und die Produktivität der Bewohner. Letztlich hat sie auch direkte Auswirkungen darauf, wie viel Energie Haushalte aufwenden müssen, um ihre Wohnräume erträglich zu halten. Vor diesem Hintergrund gewinnen Technologien wie die tado° Smarte Klimaanlagen-Steuerung an Bedeutung, da sie die Kühlung automatisiert an den tatsächlichen Bedarf anpassen können, um nur dann zu kühlen, wenn es notwendig ist.
Genau hier zeigt sich die Relevanz von vernetzten Smart-Home-Daten: Durch die Analyse von Millionen anonymisierter Datenpunkte lässt sich exakt nachvollziehen, wie sich Hitzewellen auf den Alltag auswirken. Dieses Wissen hilft Haushalten dabei, in Zukunft effizienter und ressourcenschonender auf klimatische Herausforderungen zu reagieren.
Redaktioneller Hinweis: Die genannten Daten basieren auf der anonymisierten Auswertung von über 5 Millionen smarten Thermostaten des Unternehmens tado° während der Hitzewelle am vergangenen Wochenende.

