Verisure erweitert sein Alarmsystem um den aktiven Außenschutz. Die neue GuardVision Außenkamera erkennt Personen auf dem Grundstück oder der Terrasse. Identifiziert die Kamera eine Person, sendet sie Bilder und eine Meldung an die rund um die Uhr besetzte Verisure Notruf- und Serviceleitstelle (NSL).
Die Fachkräfte in der Alarmzentrale prüfen, was vor Ort passiert. Wirkt die Situation verdächtig, werden unbefugte Personen über Lautsprecher und Mikrofon direkt angesprochen und zum Verlassen des Grundstücks aufgefordert. Die Ansprache soll verhindern, dass sich die Person weiter dem Haus nähert. Bestätigt sich ein Einbruchsversuch, informiert die NSL je nach Situation die Polizei oder weitere Einsatzkräfte.
Früherkennung schafft Zeit zum Handeln
Die GuardVision Außenkamera meldet eine Person bereits im Garten. Der Alarm wird also nicht erst ausgelöst, wenn jemand ein Fenster oder eine Tür erreicht oder bereits in das Haus gelangt ist.
Das schafft Zeit. Die Alarmzentrale kann die Bilder prüfen und reagieren, während sich die Person noch draußen befindet. So trägt der aktive Außenschutz dazu bei, einen Einbruchsversuch zu stoppen, bevor jemand in das Haus eindringt oder Schäden verursacht.
Die Vorteile der Verisure Außenkamera gegenüber einer herkömmlichen Kamera ohne Aufschaltung einer NSL zeigen sich besonders dann, wenn die Bewohner im Urlaub sind und eine Person den geschützten Garten betritt. Die Kamera sendet die Meldung an die Alarmzentrale. Die Bewohner müssen die Situation nicht allein anhand einer Nachricht auf ihrem Smartphone beurteilen. Die Fachkräfte der NSL prüfen die Bilder und leiten die nächsten Schritte ein. Eine herkömmliche Außenkamera zeichnet meist auf, was passiert, oder sendet eine Nachricht auf das Smartphone. Danach müssen die Nutzer selbst entscheiden, was zu tun ist.
„Ein gutes Alarmsystem darf Menschen nicht nur warnen. Es muss einen Alarm prüfen und die richtigen Schritte auslösen. Dafür verbinden wir unsere Technik mit den Fachkräften in unserer Alarmzentrale“,
sagt Jorge Vallejo, Geschäftsführer bei Verisure Deutschland.
Erste Schutzebene im Verisure Mehrfachschutz
Das Verisure Alarmsystem kann je nach Ausstattung nicht nur bei einem Einbruch helfen. Es bietet auch Schutz bei Feuer, Wasserschäden und medizinischen Notfällen.
Die GuardVision Außenkamera ergänzt das System um die Früherkennung draußen. Weitere Geräte schützen Fenster, Türen und den Innenraum im Haus. Alle Alarmmeldungen der Geräte gehen an die NSL. Dort prüfen die Fachkräfte die Situation und leiten die passenden Maßnahmen ein.
So entsteht ein System, das unterschiedliche Gefahren rund um das Zuhause abdeckt.
KI hilft, Fehlalarme zu vermeiden
Die GuardVision Außenkamera ist das weltweit erste nach EN 50131 Grad 2 zertifizierte Gerät mit integrierter Computer-Vision-KI. Sie kombiniert Bewegungserkennung, HD-Video, Infrarotnachtsicht und künstliche Intelligenz, um Ereignisse im Außenbereich früh zu erkennen und die Prüfung durch die NSL zu unterstützen. Das KI-Modell unterscheidet Menschen von anderen Auslösern. So lassen sich Alarmmeldungen schneller einordnen und Fehlalarme reduzieren.
Vor der Installation sehen sich Verisure Sicherheitsexperten das Haus und die möglichen Zugänge an. Danach legen sie gemeinsam mit den Bewohnern fest, welche Bereiche die Kamera erfassen soll. Straßen, Nachbargrundstücke und andere Bereiche außerhalb des eigenen Grundstücks werden bei der Einrichtung ausgeblendet, um die Privatsphäre von Nachbarn und anderen zu schützen.
Upgrade bestehender Alarmanlagen
Die GuardVision Außenkamera ist in Deutschland ab dem 31. August 2026 für Neukundinnen und Neukunden verfügbar. Im Rahmen des persönlichen Sicherheitschecks vor Ort wird der individuelle Schutzbedarf ermittelt und geprüft, welche weiteren Geräte und Schutzfunktionen sinnvoll ergänzt werden können.
Bestehende Verisure Kundinnen und Kunden können ebenfalls prüfen lassen, ob ihre Anlage mit der GuardVision Außenkamera erweitert werden kann.

