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Sonntag, Dezember 4, 2022

Review – Creative Stage Air V2 im Test

Sound ist wichtig. In allen Belangen. Und insbesondere als PC Nutzer merken wir immer wieder, wie wichtig Sound beim Gaming sein kann. Doch am eigenen Schreibtisch kann der Platz sehr beschränkt sein, was guten Sound schwierig macht. An dieser Stelle hat sich Hersteller Creative Gedanken gemacht und mit der Stage Air V2 eine kompakte Soundbar herausgebracht. Doch kann diese von der Soundqualität und auch vom Preis her überzeugen? Letztendlich ist das Preis / Leistungsverhältnis nicht unwichtig. Im Test habe ich mir die Soundbar mal genauer angeschaut, wie ihr im Folgenden lesen könnt. Die Soundbar wurde uns dafür von Creative zur Verfügung gestellt – vielen Dank dafür!

Optisch erinnert die Creative Stage Air V2 ganz klar an eine Soundbar, wobei technisch auch ein Bluetooth Lautsprecher drin steckt. Der Vorteil ist, dass wir hier aufgrund der Verbindungsmöglichkeit über Bluetooth natürlich unglaublich viel Freiheit erhalten, was das Aufstellen und Verwenden angeht. Ein klarer Vorteil in meinen Augen. Da die Soundbar mit einer Breite von 41 Zentimetern, einer Höhe von 75 Millimetern und einer Tiefe von 94 Millimetern recht kompakt ist, findet sie auch unter einem Monitor Platz. Im Test hatte ich diese auch kurzzeitig auf einem schmalen Regal stehen, sodass während eines Umbaus im Haus stetig eine Nutzung möglich war.

Mir gefällt auch das Material, wobei dies natürlich sehr individuell in der Bewertung ausfallen dürfte. Die Front ist mit einem normalen Gitter wie man es von vielen Lautsprechern kennt abgedeckt. Das Gehäuse an sich ist aus schwarzen Kunststoff in Hochglanzoptik. An der Seite befinden sich die Steuerungsoptionen, welche durch gummierte Tasten dargestellt sind. Einziges Manko ist, dass solches Kunststoff schnell kleine Kratzer aufweist. Darüber hinaus ist die Creative Stage V2 eine kompakte, stabile Soundbar, die optisch auch ansprechend ist.

Als Anschluss finden wir einen USB-C zu USB-A vor. Auch ein AUX-In ist natürlich vorhanden. Im Vorgänger, der Creative Stage Air Soundbar war es noch ein Micro-USB Anschluss, was ich dahingehend als deutliche Verbesserung betrachten würde. Ein Netzteil gibt es allerdings nicht, wobei das auch nicht zwingend notwendig ist. Heutzutage sind diese nur noch selten enthalten und durch den Anschluss an einen Computer oder dergleichen kann man das gut kompensieren. Insbesondere in meinem Fall – ich habe einen Monitor mit USB-Anschluss, sodass ich die Soundbar einfach dort angeschlossen habe. Bisher scheint das gut zu funktionieren. Ohne angeschlossen zu sein, hält die Soundbar etwa 5 Stunden, wobei Creative selbst bei moderater Lautstärke sechs Stunden Laufzeit angibt.

Leistungstechnisch bringt die Creative Stage Air V2 statte 20W mit. Das ist gerade in dieser kompakten Form beachtlich und nicht zu unterschätzen. Diese Leistung ist auf zwei 10W Treiber aufgeteilt, welche an den Rändern der Soundbar ihren Platz finden.

Doch werfen wir jetzt einen Blick auf den Klang. Bei einer Soundbar für etwa 60 Euro muss man natürlich kleinere Abstriche machen und kann nicht die Qualität eines hochwertigen Surroundsystems erwarten. Doch soviel vorab zu dem Thema: Creative liefert hier eine gewohnte Qualität, wie man sie von Produkten aus diesem Hause gewohnt ist.

Zieht man einen Vergleich zu Bluetooth Lautsprechern, so kann die Stage Air V2 absolut überzeugen. Der Klang ist satt und voll. Der Bass könnte mehr sein, jedoch zielt die Soundbar natürlich nicht direkt darauf ab. Für das, was die Soundbar ausmacht, ist es absolut in Ordnung und passend. Wie eine Blechdose klingt hier nichts, was man eventuell vorab erwarten könnte. Während des Spielens hatte ich durchgehend einen guten und soliden Sound, der zu überzeugen wusste. Und in Kombination mit dem Preis, weiß die Leistung eindeutig zu überzeugen.

Im direkten Vergleich mit dem Vorgängermodell fallen zudem kaum Unterschiede auf. Lediglich die Bluetooth-Konnektivität wurde auf den aktuellen Standard von 4.2 auf 5.3 angehoben und die Anschlüsse wurden an moderne Gegebenheiten angepasst, sodass aus micro USB eben USB-C wurde. Alles Weitere ist gleichgeblieben, was kein Nachteil ist, sondern für die gewohnte Qualität spricht. Zudem merkt man sofort, dass Creative sich Gedanken über die Weiterentwicklung guter Produkte macht – hier wird nicht versucht, das Rad neu zu erfinden, sondern gutes sinnvoll fortgesetzt und aktualisiert.

Werfen wir abschließend einen Blick auf die offiziellen technischen Daten, welche Creative auf seiner Website bereitstellt:

TECHNISCHE DATEN

Systemkonfiguration
Einteilig, 2.0-System, Soundbar, Computer-Lautsprecher
Steckertyp
Bluetooth, AUX-Eingang, USB-Audio, USB-C
Betriebstemperatur
0 ℃ bis 45 ℃
Leistung
2 x 5W, Gesamtspitzenleistung: 20W
Frequenzumfang
80–20,000 Hz
Akkutyp
2200 mAh
Akkulaufzeit
6 Stunden
Aufladung per
USB Typ-C
Rauschabstand
≥ 75 dB
Bluetooth-Betriebsfrequenz
2402–2480 MHz
Reichweite für Bluetooth Geräte
Bis zu 10 Meter, (gemessen im offenen Gelände. Wände und Gegenstände können die Gerätereichweite beeinflussen.)
Unterstützte Bluetooth-Profile
AVRCP (Bluetooth-Fernsteuerung), A2DP (drahtlose Stereosignalübertragung per Bluetooth)

Insgesamt bleibt, als abschließendes Fazit festzuhalten, dass die Creative Stage Air V2 absolut zu überzeugen weiß. Die abgelieferte Qualität ist das, was man von Creative gewohnt ist. Sicherlich ist der direkte Vergleich mit teuren Soundbars unfair, betrachtet man die Stage Air V2 allerdings eher als Bluetooth Lautsprecher, so sticht sie andere vollständig aus. Auch der Sound eines Notebooks ist nicht zu vergleichen – hier gewinnt die Soundbar definitiv. Bei uns hat die Soundbar jetzt einen festen Platz an meinem Homeoffice Arbeitsplatz und ergänzt das System sinnvoll.

Review – Creative Stage Air V2 im Test
8.5
Qualität
7
Steuerung
8
Design
9
Preis Leistung
8.5
Ausstattung
Gesamtwertung 8.2 / 10
Unser Fazit
Die Soundbar Stage Air V2 hat einen Platz bei mir gefunden. Das Preis / Leistungsverhältnis wusste zu überzeugen, sodass ich hier wirklich zufrieden bin und glücklich über diese Ergänzung in meinem Setting.

 

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Aktualisiert am 4. Dezember 2022 11:01
Michael Barkow
Michael Barkowhttps://www.twitch.tv/gutertag_streaming
1989 erblickte ich das Licht dieser Welt - und bereits 1998 entdeckte ich das Zocken; damals noch mit Command & Conquer: Alarmstufe Rot von 1996. Seitdem bekommt mich die Gamingwelt nicht mehr los. 2005 begann dann für mich die Reise in World of Warcraft und die MMO-Szene hatte mich begeistert. Seitdem habe ich vieles gesehen und erlebt und hüpfe immer mal wieder von einem zum anderen MMO, da ich es nie ganz sein lassen kann. Mit meiner 2015 geborenen Tochter habe ich aber etwas gefunden, dass noch mehr Interesse und Begeisterung weckt. Da das Leben mit Familie tagsüber fesselt, habe ich das Streamen und Zocken am Abend für mich entdeckt. Somit bekommt das Zocken weiterhin seinen Platz in meinem Alltag.

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