Ein gutes E-Bike erkennt man nicht unbedingt daran, wie spektakulär es auf den ersten Metern beschleunigt. Viel wichtiger ist, ob man nach zehn, zwanzig oder fünfzig Kilometern noch gerne darauf sitzt. Genau in dieser Disziplin hat uns das DUKAWEY FUGL 3.0 besonders gut gefallen. Das Tiefeinsteiger-E-Bike kombiniert einen kräftigen 250-W-Hinterradmotor mit 65 Nm Drehmoment, einen herausnehmbaren 672-Wh-Akku und einen ungewöhnlich interessanten Dual-Sensor, bei dem zwischen Drehmoment- und Trittfrequenzsteuerung gewechselt werden kann.
Dadurch fühlt sich das FUGL 3.0 nicht auf eine einzige Art von Fahrer festgelegt an. Wer einfach möglichst entspannt von A nach B kommen möchte, kann sich stärker von der Elektronik unterstützen lassen. Wer dagegen das klassische Fahrradgefühl bevorzugt und möchte, dass der Motor unmittelbar auf die eigene Pedalkraft reagiert, nutzt den Drehmomentsensor. Genau diese Wahlmöglichkeit begegnet einem bei günstiger positionierten City-E-Bikes nicht selbstverständlich.
Dazu kommt eine alltagstaugliche Ausstattung. Hydraulische Scheibenbremsen, eine Shimano-7-Gang-Schaltung, eine gefederte Vordergabel, 26 × 2,5 Zoll breite Reifen, ein verstellbarer Vorbau, ein farbiges LCD-Display, Schutzbleche und ein stabiler Heckgepäckträger machen deutlich, dass das FUGL 3.0 nicht nur für eine gelegentliche Sonntagsrunde gedacht ist. Es möchte Pendler, Freizeitradler und alle ansprechen, die ein bequemes E-Bike für Stadt, Radwege, Feldwege und längere Touren suchen.
Im Alltag fällt außerdem sofort der tiefe Einstieg auf. Statt das Bein weit über Sattel und Gepäckträger schwingen zu müssen, steigt man bequem durch den offenen Rahmen. Das ist nicht nur für ältere Fahrer interessant. Auch im Stadtverkehr mit häufigem Anhalten, bei eingeschränkter Beweglichkeit oder mit Gepäck auf dem hinteren Träger macht sich der Komfort schnell bezahlt.

Moderner Tiefeinsteiger statt klobigem E-Bike
Das FUGL 3.0 wirkt auf den ersten Blick kräftig, aber nicht überladen. Der Akku verschwindet weitgehend im Unterrohr und lässt das Rad dadurch deutlich aufgeräumter aussehen als ältere E-Bikes mit einem großen aufgesetzten Akku.
Der Rahmen besteht aus 6061-Aluminiumlegierung und wurde als Tiefeinsteiger aufgebaut. Das untere Rahmenrohr ist entsprechend massiv dimensioniert, um die fehlende klassische Oberrohrverbindung auszugleichen. Die Konstruktion vermittelt einen stabilen Eindruck und passt sehr gut zum hohen zulässigen Gesamtgewicht.
Besonders positiv empfanden wir die Geometrie. Das Rad zwingt den Fahrer nicht in eine aggressive, stark nach vorne gebeugte Position. Stattdessen entsteht eine komfortable, eher aufrechte Haltung. Der ergonomisch gebogene Lenker und der verstellbare Vorbau helfen zusätzlich dabei, die Position an den eigenen Körper anzupassen.
Gerade bei längeren Fahrten ist das wichtig. Ein E-Bike mit großer Reichweite bringt wenig, wenn bereits nach 20 Kilometern Nacken, Schultern oder Handgelenke unangenehm werden. Beim FUGL 3.0 lässt sich die Sitzposition angenehm entspannt einstellen.
Auch optisch gefällt uns die Kombination aus breiten Reifen, sauber integriertem Akku und tiefem Rahmen. Das Rad wirkt robust genug für Feld- und Schotterwege, sieht aber nicht wie ein überdimensioniertes Fatbike aus.
Technische Daten und Maße
Das DUKAWEY FUGL 3.0 wird in einer Einheitsgröße angeboten und ist für Fahrerinnen und Fahrer zwischen ungefähr 160 und 190 cm Körpergröße ausgelegt.
Die wichtigsten technischen Daten:
- Motor: bürstenloser 48-V-Hinterradmotor
- Nennleistung: 250 W
- Spitzenleistung: bis zu 650 W
- maximales Drehmoment: 65 Nm
- Unterstützungsgrenze: bis 25 km/h
- Akku: 48 V / 14 Ah
- Energieinhalt: 672 Wh
- Akku herausnehmbar: ja
- Ladegerät: 48 V / 3 A
- Ladezeit: etwa 4–5 Stunden
- angegebene maximale Reichweite: bis zu 120 km
- Sensorik: umschaltbarer Drehmoment- und Trittfrequenzsensor
- Unterstützungsstufen: fünf PAS-Stufen
- Schaltung: Shimano 7-Gang
- Schaltwerk: Shimano TY300
- Bremsen: hydraulische Scheibenbremsen
- Reifen: 26 × 2,5 Zoll
- Felgen: Aluminiumlegierung
- Rahmen: 6061-Aluminiumlegierung
- Kurbel: 46T aus Aluminiumlegierung
- Kette: KMC-Edelstahlkette
- Federgabel: Öldruck-Federgabel vorne
- Display: Farb-LCD
- Display-Schutz: IP64
- Gewicht inklusive Akku: ca. 29,5 kg
- maximale Belastung: 180 kg
- Gepäckträger: bis zu 50 kg
- empfohlene Körpergröße: 160–190 cm
- Gesamtlänge: 1.800 mm
- Radstand: 1.150 mm
- minimale Sattelhöhe: 850 mm
- maximale Sattelhöhe: 1.000 mm
- Lenkerhöhe: 1.100–1.150 mm
- Sitzrohrlänge: 457 mm
- effektives Oberrohr: 595 mm
- Steuerrohr: 170 mm
- Kettenstrebe: 450 mm
- Überstandshöhe: 420 mm
- Sitzrohrwinkel: 73 Grad
- Lenkwinkel: 71 Grad
Damit bewegt sich das FUGL 3.0 klar in der Kategorie eines kräftigen, vollwertigen Alltags-E-Bikes und nicht eines besonders leichten Cityrads.
250 Watt klingen unspektakulär – 65 Nm dagegen nicht
Auf dem Papier liest man zunächst 250 W und könnte meinen, der Motor sei eher zurückhaltend. Im europäischen E-Bike-Bereich ist diese Nennleistung jedoch genau das, was man erwartet.
Entscheidender ist im Alltag das Drehmoment.
Mit bis zu 65 Nm bietet der Hinterradmotor ordentlich Unterstützung. Beim Anfahren an einer Ampel spürt man schnell, dass das FUGL nicht erst lange überlegen muss. Sobald die Sensorik den Tritt erkennt, setzt die Unterstützung sauber ein und bringt das vergleichsweise schwere Rad angenehm in Bewegung.
Auch leichte bis mittlere Steigungen verlieren viel von ihrem Schrecken. Natürlich bleibt ein E-Bike ein Fahrrad und soll nicht wie ein Motorrad ohne Eigenleistung jeden Berg hochziehen. In Verbindung mit der Shimano-Schaltung und der passenden Unterstützungsstufe fühlt sich das FUGL 3.0 aber kräftig genug an, um auch hügelige Strecken angenehm zu bewältigen.
Besonders gut gefällt uns, dass die Unterstützung nicht unnötig laut arbeitet. Der bürstenlose Motor bleibt bei normaler Fahrt akustisch im Hintergrund. Man hört ihn, aber er dominiert nicht das Fahrerlebnis.

Zwei Sensorarten in einem E-Bike
Für uns ist der umschaltbare Sensor eines der spannendsten Merkmale des gesamten Fahrrads.
Viele preisgünstige E-Bikes arbeiten nur mit einem Trittfrequenzsensor. Dabei erkennt das System vereinfacht gesagt, dass sich die Pedale drehen und aktiviert anschließend eine zur gewählten Unterstützungsstufe passende Motorleistung.
Das kann sehr angenehm sein, wenn man entspannt fahren möchte. Man muss nicht kräftig treten. Solange die Pedale bewegt werden, übernimmt der Motor einen größeren Teil der Arbeit.
Ein Drehmomentsensor funktioniert anders. Er misst, wie stark in die Pedale getreten wird. Gibt man mehr Kraft, unterstützt der Motor stärker. Tritt man nur sanft, fällt auch die Unterstützung entsprechend zurückhaltender aus.
Das Ergebnis fühlt sich wesentlich natürlicher an.
Beim FUGL 3.0 kann zwischen beiden Charakteristiken gewechselt werden. Das ist tatsächlich ungewöhnlich praktisch.
Auf einer gemütlichen Tour oder nach einem anstrengenden Arbeitstag kann der Trittfrequenzmodus angenehm sein. Man lässt die Beine locker arbeiten und bekommt eine kräftige, gleichmäßige Unterstützung.
Auf kurvigen Radwegen, bei häufigem Anfahren oder wenn wir aktiver fahren möchten, gefällt uns der Drehmomentmodus besser. Hier fühlt sich das FUGL stärker wie ein normales Fahrrad mit zusätzlichen Muskeln an.
Man tritt kräftiger – das Rad reagiert kräftiger.
Genau diese unmittelbare Verbindung zwischen Fahrer und Motor sorgt für ein deutlich hochwertigeres Fahrgefühl.
Fünf Unterstützungsstufen für unterschiedliche Situationen
Zur elektrischen Unterstützung stehen mehrere PAS-Stufen zur Verfügung.
Auf flachen Radwegen reicht bereits eine niedrige Stufe, um das höhere Gewicht des E-Bikes praktisch vergessen zu lassen. Die mittleren Einstellungen eignen sich sehr gut für den normalen Stadtverkehr und längere Touren.
Die höheren Stufen bringen dann deutlich mehr Unterstützung und sind besonders angenehm bei Gegenwind, Steigungen oder wenn man schlicht möglichst entspannt ans Ziel kommen möchte.
Die Unterstützung endet bei 25 km/h. Oberhalb davon fährt das FUGL wie ein normales Fahrrad weiter.
Das ist bei einem fast 30 kg schweren E-Bike natürlich spürbarer als bei einem zehn Kilogramm leichten Rennrad. Trotzdem lässt es sich auch ohne Motorunterstützung vernünftig fahren.
Eine mögliche Geschwindigkeitsfreischaltung oder ein mitgelieferter abnehmbarer Gasgriff sollte ausschließlich dort verwendet werden, wo dies rechtlich zulässig ist. Für den regulären Betrieb im öffentlichen Straßenverkehr bleibt die werkseitige 25-km/h-Konfiguration die relevante Einstellung.
672 Wh bieten reichlich Energie
Der im Unterrohr integrierte Akku besitzt 48 V und 14 Ah, was einer Kapazität von 672 Wh entspricht.
Das ist für ein City- und Trekking-E-Bike eine erfreulich großzügige Kapazität.
Bis zu 120 km Reichweite sind unter günstigen Bedingungen möglich. Solche Maximalwerte sollte man bei jedem E-Bike realistisch einordnen. Fahrergewicht, Temperatur, Wind, Untergrund, Reifendruck, Steigungen und vor allem die Unterstützungsstufe verändern die tatsächliche Reichweite erheblich.
Wer permanent mit hoher Unterstützung fährt und viele Steigungen bewältigt, wird keine 120 km erreichen.
In niedrigen Unterstützungsstufen auf flacher Strecke sind dagegen erheblich größere Distanzen möglich als bei kleineren 400- oder 500-Wh-Akkus.
Im Alltag ist uns ohnehin wichtiger, dass man nicht nach jeder kleinen Tour laden muss. Genau dort gefällt die 672-Wh-Kapazität. Pendelstrecken, Einkäufe und mehrere Freizeitfahrten lassen sich kombinieren, ohne ständig die Steckdose im Hinterkopf zu haben.
Herausnehmbarer Akku erleichtert das Laden
Ein großer Pluspunkt ist die Möglichkeit, den Akku aus dem Rahmen zu nehmen.
Mit dem Schlüssel wird er entriegelt und anschließend herausgenommen. Das ist besonders praktisch, wenn das Fahrrad in Garage, Keller oder Fahrradraum steht, dort aber keine Steckdose vorhanden ist.
Statt das komplette knapp 30 kg schwere E-Bike in die Wohnung zu tragen, nimmt man einfach den Akku mit.
Auch im Winter ist das sinnvoll. Lithium-Ionen-Akkus fühlen sich bei extrem niedrigen Temperaturen nicht besonders wohl. Wer das Fahrrad draußen oder in einer sehr kalten Garage lagert, kann den Akku separat bei geeigneter Temperatur aufbewahren.
Das mitgelieferte 48-V-3-A-Schnellladegerät benötigt ungefähr vier bis fünf Stunden für eine vollständige Ladung.
Damit lässt sich der Akku problemlos über Nacht oder während eines Arbeitstages wieder auffüllen.

26 × 2,5 Zoll: angenehmer Mittelweg bei den Reifen
Die Reifen sind mit 26 × 2,5 Zoll deutlich breiter als klassische Cityradreifen, aber wesentlich schlanker als typische 4-Zoll-Fatbike-Reifen.
Für uns trifft DUKAWEY damit einen sehr guten Mittelweg.
Auf Asphalt rollen die Reifen vernünftig, gleichzeitig bieten sie auf Schotter und schlechteren Wegen deutlich mehr Komfort und Stabilität als sehr schmale Reifen.
Kleine Unebenheiten werden teilweise bereits durch das größere Luftvolumen abgefedert. Auf unbefestigten Wegen entsteht außerdem mehr Auflagefläche und damit ein angenehm sicheres Fahrgefühl.
Bei feuchtem Untergrund merkt man ebenfalls, dass die Reifen mehr Reserven besitzen als klassische schmale Citybereifung.
Natürlich ist das FUGL 3.0 deshalb noch kein Mountainbike für anspruchsvolle Trails. Waldwege, befestigte Feldwege, Schotter und schlechter Asphalt gehören aber eindeutig zu seinem Wohlfühlbereich.
Federgabel erhöht den Komfort
An der Vorderseite arbeitet eine Öldruck-Federgabel.
Gerade bei einem komfortorientierten E-Bike passt diese Entscheidung sehr gut. Schlaglöcher, abgesenkte Bordsteine, schlechte Radwege und Schotter erzeugen weniger harte Schläge am Lenker.
Zusammen mit den breiten Reifen entsteht ein angenehm ruhiges Fahrverhalten.
Das FUGL 3.0 wirkt dabei nicht schwammig. Es bleibt kontrollierbar und vermittelt auch bei etwas höherem Tempo genügend Stabilität.
Wer maximalen Komfort möchte, kann zusätzlich eine gefederte Sattelstütze montieren. Bereits in der normalen Konfiguration gefällt uns die Abstimmung aber gut.
Tiefer Einstieg macht im Alltag einen größeren Unterschied als gedacht
Der Step-Through-Rahmen gehört zu den Eigenschaften, die man nach einigen Tagen nicht mehr missen möchte.
Gerade wenn auf dem Heckgepäckträger eine Tasche montiert ist, wird ein klassischer hoher Einstieg schnell unpraktisch. Beim FUGL steigt man einfach von vorne durch den Rahmen.
Auch beim häufigen Stop-and-Go im Stadtverkehr fühlt sich das angenehm an.
Das Rad lässt sich unkompliziert abstützen, man steigt schnell ab und genauso einfach wieder auf.
Dieser Komfort ist nicht auf eine bestimmte Altersgruppe beschränkt. Auch jüngere Fahrer profitieren davon, besonders bei Alltagseinsatz, Einkäufen oder häufig wechselnden Verkehrssituationen.
Sitzposition lässt sich gut anpassen
Die Sitzhöhe reicht von 850 bis 1.000 mm.
Der Lenker liegt abhängig von der Einstellung bei ungefähr 1.100 bis 1.150 mm. Zusammen mit dem verstellbaren Vorbau kann die Position relativ flexibel angepasst werden.
Gleecycle empfiehlt das FUGL 3.0 für Fahrer zwischen 160 und 190 cm.
In diesem Bereich lässt sich eine angenehm aufrechte Position erreichen.
Der gepolsterte Sportsattel ist komfortorientiert, ohne extrem breit zu sein. Gerade auf mittleren und längeren Strecken gefällt uns diese Balance besser als ein sehr weicher, riesiger Citysattel, auf dem man zwar zunächst bequem sitzt, der aber nach längerer Fahrt unangenehm werden kann.
Hydraulische Scheibenbremsen überzeugen
Bei einem E-Bike mit 29,5 kg Eigengewicht und bis zu 180 kg zulässiger Belastung sind gute Bremsen besonders wichtig.
DUKAWEY verwendet hydraulische Scheibenbremsen.
Die Bedienkräfte am Hebel fallen angenehm gering aus. Gleichzeitig lässt sich die Verzögerung sehr gut dosieren.
Im Stadtverkehr ist das besonders angenehm, weil man häufig nur leicht Geschwindigkeit reduzieren möchte. Bei einer plötzlichen Bremsung stehen aber genügend Reserven zur Verfügung.
Auch bei Nässe bleiben Scheibenbremsen gegenüber einfachen Felgenbremsen im Vorteil.
Der Druckpunkt fühlt sich sauber an und vermittelt Vertrauen. Gerade bei einem schweren E-Bike ist das für uns ein wichtiges Qualitätsmerkmal.

Shimano 7-Gang reicht für den Alltag völlig aus
Beim mechanischen Antrieb kommt eine Shimano-7-Gang-Schaltung mit TY300-Schaltwerk zum Einsatz.
Sie ist keine High-End-Sportgruppe, passt aber sehr gut zum Einsatzbereich des FUGL.
Mit Motorunterstützung benötigt man ohnehin seltener extrem fein abgestufte Gänge. Die sieben Übersetzungen reichen aus, um beim Anfahren, an Steigungen und auf schnelleren ebenen Passagen eine passende Trittfrequenz zu finden.
Die Gangwechsel funktionieren sauber, sofern man während des Schaltens kurz etwas Druck von den Pedalen nimmt.
Gerade bei einem E-Bike mit Hinterradmotor ist die Kombination unkompliziert und wartungsfreundlich.
Farbdisplay mit Passwortschutz
Das Farb-LCD ist gut ablesbar und liefert während der Fahrt die wichtigsten Informationen.
Geschwindigkeit, Unterstützungsstufe, Akkustand und verschiedene Fahrdaten sind schnell erkennbar.
Besonders interessant ist die Möglichkeit einer Passwort-Freischaltung. Das Fahrrad kann so über einen Code am Display gegen eine einfache unerlaubte Nutzung geschützt werden.
Natürlich ersetzt das kein hochwertiges mechanisches Fahrradschloss. Ein knapp 30 kg schweres E-Bike kann trotzdem in ein Fahrzeug geladen werden.
Als zusätzliche Schutzebene gefällt uns die Funktion aber sehr gut.
Das Display selbst besitzt IP64-Schutz gegen Staub und Spritzwasser. Auch bei leichtem Regen muss man deshalb nicht sofort nervös werden.
Gepäckträger mit bis zu 50 kg
Der serienmäßige Heckgepäckträger ist mehr als ein optisches Extra.
Mit einer angegebenen Belastbarkeit bis 50 kg bietet er viel Spielraum für Taschen und Alltagsgepäck.
Gerade für Einkäufe macht das FUGL 3.0 dadurch eine gute Figur. Zwei Seitentaschen oder eine größere Gepäckträgertasche verwandeln das E-Bike schnell in einen praktischen Autoersatz für kurze und mittlere Wege.
Auch für längere Touren lassen sich Jacken, Verpflegung, Werkzeug und weiteres Zubehör problemlos unterbringen.
Schutzbleche gehören ebenfalls zur Ausstattung. Das klingt selbstverständlich, ist bei vielen sportlicher ausgerichteten E-Bikes aber keineswegs garantiert.
Für ein echtes Alltagsrad sind sie unverzichtbar.
Fahrgefühl zwischen Citybike und Trekking-E-Bike
Das FUGL 3.0 wird als City-E-Bike positioniert, fühlt sich für uns aber eher wie eine Mischung aus komfortablem Cityrad und leichtem Trekking-E-Bike an.
Die aufrechte Sitzposition und der tiefe Einstieg passen klar zur Stadt.
Die breiten Reifen, Federgabel, kräftige Unterstützung und große Akkukapazität machen aber auch längere Touren und schlechte Wege interessant.
Das Rad fühlt sich deshalb nicht auf den Weg zum Supermarkt beschränkt an.
Eine Wochenendtour über Asphalt, Radwege und gelegentlichen Schotter passt mindestens genauso gut zum Konzept.
Gerade diese Vielseitigkeit gefällt uns.
Gewicht: Stabilität hat ihren Preis
Mit rund 29,5 kg inklusive Akku ist das FUGL 3.0 kein leichtes Fahrrad.
Beim normalen Fahren stört uns das kaum. Motor, breite Reifen und stabile Geometrie kaschieren das Gewicht sehr gut.
Sobald man das Fahrrad jedoch eine Treppe hochtragen muss, sieht die Sache anders aus.
Für Wohnungen ohne Aufzug sollte man diesen Punkt vor dem Kauf berücksichtigen.
Auch ein Fahrradträger am Auto muss für das entsprechende Gewicht ausgelegt sein.
Der Akku lässt sich zum Transport herausnehmen, wodurch einige Kilogramm eingespart werden können. Trotzdem bleibt das FUGL ein vergleichsweise schweres E-Bike.
Wir sehen das weniger als echten Nachteil und eher als konstruktiven Kompromiss. 672-Wh-Akku, kräftiger Aluminiumrahmen, breite Reifen, Federgabel und Gepäckträger bringen nun einmal Gewicht mit.

Montage nach der Lieferung
Das Fahrrad kommt weitgehend vormontiert an.
Ungefähr 95 Prozent der Arbeit sind bereits erledigt. Montiert werden müssen im Wesentlichen Vorderrad, Lenker und Pedale.
Werkzeug und Anleitung liegen bei.
Wer schon einmal ein Fahrrad aufgebaut oder kleinere Wartungsarbeiten selbst durchgeführt hat, dürfte damit gut zurechtkommen.
Trotzdem empfehlen wir nach dem Aufbau eine sorgfältige Kontrolle aller sicherheitsrelevanten Schraubverbindungen sowie von Bremsen, Reifenluftdruck und Schaltung.
Wer sich dabei unsicher fühlt, lässt die abschließende Kontrolle von einer Fahrradwerkstatt durchführen.
Alltag mit leerem Akku
Interessant war für uns auch die Frage, wie sich das FUGL fährt, wenn der Akku leer oder die Unterstützung deaktiviert ist.
Natürlich merkt man das hohe Gewicht.
Trotzdem entsteht kein auffälliger zusätzlicher Motorwiderstand. Das Fahrrad lässt sich weiterhin klassisch pedalieren.
Für eine längere Tour ohne elektrische Hilfe würden wir uns aufgrund der knapp 30 kg kein FUGL 3.0 aussuchen. Für die letzten Kilometer nach einem unerwartet leeren Akku ist es aber absolut fahrbar.
Durch die sieben Gänge lässt sich die Übersetzung entsprechend anpassen.
Kleine Kritikpunkte
Auch bei unserem sehr positiven Eindruck gibt es einige Dinge, die vor dem Kauf bekannt sein sollten.
Das Gewicht von 29,5 kg ist der offensichtlichste Punkt. Wer das Fahrrad regelmäßig in einen Keller oder mehrere Stockwerke tragen muss, sollte diesen Aufwand nicht unterschätzen.
Die Shimano-7-Gang-Schaltung erfüllt ihren Zweck zuverlässig, ist aber eher solide Alltagsklasse als besonders hochwertige Premiumausstattung. Bei einem komfortorientierten E-Bike finden wir sie völlig ausreichend, sportlich ambitionierte Fahrer könnten sich mehr Gänge und eine höherwertige Gruppe wünschen.
Die angegebene Reichweite von bis zu 120 km ist außerdem ein Optimalwert. Im realen Alltag hängt die tatsächlich erreichbare Strecke stark von Unterstützungsstufe, Körpergewicht, Temperatur, Wind und Strecke ab. Gerade in den stärksten PAS-Stufen sollte man mit deutlich weniger rechnen.
Auch beim Wetterschutz sollte man das Rad trotz entsprechender Schutzmaßnahmen vernünftig behandeln. Leichter Regen ist kein Problem, dauerhaftes Abstellen im strömenden Regen oder eine Reinigung mit Hochdruckreiniger würden wir vermeiden.
Schließlich sollte man sich bei Zusatzfunktionen wie dem abnehmbaren Gasgriff oder möglichen Geschwindigkeitsänderungen immer an die geltenden Regeln halten. Für den normalen öffentlichen Betrieb ist die werkseitige Unterstützung bis 25 km/h die vernünftige Konfiguration.
Warum uns das FUGL 3.0 nach mehreren Fahrten besonders gefällt
Nach mehreren unterschiedlichen Strecken war für uns nicht der Motor, der Akku oder der tiefe Einstieg allein der wichtigste Punkt. Es ist vielmehr die Art, wie gut diese Eigenschaften zusammenpassen.
Das FUGL 3.0 versucht nicht, ein ultraleichtes Sport-E-Bike zu sein. Es möchte bequem, kräftig und vielseitig sein.
Und genau das gelingt.
Der 250-W-Motor liefert mit bis zu 65 Nm genug Kraft, um das hohe Eigengewicht beim Anfahren beinahe vergessen zu lassen. Der 672-Wh-Akku gibt genügend Reserve für längere Touren, und weil er herausnehmbar ist, bleibt das Laden unkompliziert.
Die 26 × 2,5 Zoll großen Reifen und die Federgabel nehmen schlechten Radwegen viel von ihrer Härte. Gleichzeitig fühlt sich das Fahrrad auf Asphalt nicht wie ein schwerfälliges Fatbike an.
Besonders hervorheben möchten wir erneut die umschaltbare Sensorik. Ein Drehmomentsensor sorgt für das natürlichere und sportlichere Fahrgefühl. Ein Trittfrequenzsensor kann dagegen wunderbar bequem sein.
Beim FUGL 3.0 muss man sich nicht vor dem Kauf für eines von beiden entscheiden.
Je nach Tagesform und Strecke lässt sich das Charakterbild des Motors verändern.
Genau solche Funktionen erhöhen den praktischen Wert eines E-Bikes mehr als spektakuläre Zahlen, die man nur selten benötigt.
Auch hydraulische Scheibenbremsen und ein verstellbarer Vorbau sind Ausstattungsdetails, auf die wir bei einem Alltags-E-Bike ungern verzichten würden.
Das farbige Display ist übersichtlich, der tiefe Einstieg macht jedes Anhalten unkompliziert und der große Gepäckträger erweitert den Nutzen deutlich über reine Freizeitfahrten hinaus.
Schlussgedanken: Ein E-Bike, das vor allem Lust auf längere Strecken macht
Nach unserem Test würden wir das DUKAWEY FUGL 3.0 nicht nur als klassisches City-E-Bike beschreiben. Dafür bietet es zu viel Reichweite, Komfort und Flexibilität.
Es ist vielmehr ein entspannter Allrounder.
Unter der Woche kann es den Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen übernehmen. Am Wochenende fühlt es sich genauso wohl auf einer längeren Radtour. Und wenn der asphaltierte Radweg plötzlich in einen Schotterabschnitt übergeht, muss man nicht sofort umdrehen.
Mit einer Gesamtlänge von 1,80 m, 1,15 m Radstand und 26-Zoll-Rädern wirkt das FUGL ausgewachsen und stabil. Die Sitzhöhe zwischen 85 und 100 cm, der höhenverstellbare Lenker und die Auslegung für Körpergrößen von 160 bis 190 cm machen die Einheitsgröße erfreulich flexibel.
29,5 kg Gewicht sollte man nicht verschweigen. Wer allerdings keinen täglichen Treppentransport plant, bekommt dafür einen stabilen Aluminiumrahmen, einen großen Akku, komfortable Bereifung, Federgabel und Gepäckträger.
Die maximale Belastung von 180 kg unterstreicht den robusten Charakter zusätzlich.
Am stärksten bleibt uns jedoch das Fahrgefühl in Erinnerung.
Mit aktiviertem Drehmomentsensor fühlt sich die elektrische Unterstützung angenehm organisch an. Der Motor verstärkt die eigene Leistung, anstatt das Gefühl zu vermitteln, das Fahrrad würde plötzlich alleine losziehen.
Wer es bequemer möchte, schaltet auf den Trittfrequenzsensor um und lässt sich stärker unterstützen.
Diese zwei Charaktere in einem Rad machen das DUKAWEY FUGL 3.0 ungewöhnlich vielseitig.
Dazu kommt ein 672-Wh-Akku, mit dem Reichweitenangst im normalen Alltag kaum ein Thema sein dürfte. Selbst wenn der theoretische Bestwert von 120 km nicht unter allen Bedingungen erreichbar ist, steht deutlich mehr Energie zur Verfügung als bei vielen einfachen City-E-Bikes.
Hydraulische Scheibenbremsen geben auch bei dem höheren Gewicht ein gutes Sicherheitsgefühl, während Shimano 7-Gang, Federgabel und breite Reifen ein unkompliziertes Gesamtpaket bilden.
Das DUKAWEY FUGL 3.0 ist deshalb vor allem für Menschen interessant, die nicht jedes Wochenende sportliche Bestzeiten jagen möchten, sondern ein bequemes, belastbares und kräftiges E-Bike für möglichst viele Alltagssituationen suchen.
Der tiefe Einstieg macht es zugänglich, die elektrische Unterstützung macht lange Strecken entspannter und die Ausstattung sorgt dafür, dass man für den Alltag nicht erst eine halbe Zubehörliste nachkaufen muss.
50 € Rabatt auf das DUKAWEY FUGL 3.0
Wer sich nach unserem Test ebenfalls für das DUKAWEY FUGL 3.0 interessiert, kann beim Kauf direkt sparen. Über unseren speziellen Produktlink und mit dem exklusiven Rabattcode VOLT7P50 erhalten unsere Leser 50 € Rabatt auf das E-Bike.
Rabattcode: VOLT7P50
Der Gutscheincode wird einfach während des Bestellvorgangs in das entsprechende Rabattfeld eingetragen und reduziert den Kaufpreis um 50 €.
Damit wird das ohnehin bereits sehr umfangreich ausgestattete FUGL 3.0 mit seinem 672-Wh-Akku, 65 Nm Drehmoment, hydraulischen Scheibenbremsen und dem flexiblen Dual-Sensor-System noch einmal etwas attraktiver.


