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Donnerstag, Februar 2, 2023

Review: Subnautica Below Zero im Test – Sinkt auch die Stimmung unter den Nullpunkt?

Subnautica hat damals eingeschlagen wie sonst nur wenig und konnte mit seinem Setting und der wundervollen Unterwasserwelt überzeugen. In Subnautica: Below Zero kehren wir in die Rolle von Robin Ayou auf den Wasserplaneten 4546B zurück. Und genau wie im Vorgänger gibt es eine Rahmengeschichte, die uns motiviert und mitnimmt. Robin sucht nach Hinweisen zu einem tödlichen Unglück ihrer Schwester Sam. Und das, indem wir Texte lesen, Audio-Logs von verschiedenen Charakteren aufsammeln oder uns sogar mit unserem Gegenüber direkt unterhalten. Die Sprachausgabe ist durchgehend englisch.

Doch das stört dank deutscher Bildschirmtexte nur wenig. Die gewählten Sprecher sind in Ordnung, wenngleich manche eventuell hätten besser hätten sein können. Im Vergleich mit dem Vorgänger erhalten wir jetzt mehr Unterhaltungen, jedoch fällt die Spielwelt kleiner aus. Daneben gibt es nun auch mehr Landgänge, als Subnautica es früher erwartet hat.

Trotz allem bleibt der wahre Zauber unter Wasser. An Land hingegen haben wir keine Sorge um unsere Sauerstoffvorräte, was aber dank niedriger Temperaturen das Überleben trotzdem nicht einfacher macht. An Land erwarten uns neben diesen Minusgraden auch Schneestürme oder Hagel. Nur dank rotglühender Pflanzen können wir uns ab und an aufwärmen. Eine Art natürlicher Heizung also. Um die Fortbewegung im späteren Spielverlauf zu erleichtern, wird das Schneefuchs-Hoverbike freigeschaltet, was es ermöglicht, sich über Land schneller fortzubewegen.

Doch auch mit diesen neuen Spielelementen bleibt die wahre Stärke von Subnautica: Below Zero nach wie vor die Unterwasserwelt! Sehr detaillierte und abwechslungsreiche Bereiche erwarten uns Spieler – manche davon wunderschön gestaltet, andere wiederum unheimlich und beklemmend.

Bereits nach wenigen Stunden hat man spürbare Fortschritte gemacht. War man zu Beginn aufgrund von sehr knappen Sauerstoffvorräten und der beschränkten Ausrüstung langsam unterwegs, kommt man später weiter vorwärts und entdeckte größere Areale. Richtig spannend wird das Spiel mit der ersten eigenen Seebahn!

Mit der Seebahn bekommt man ein modulares Unterwasserfahrzeug, dass modular mit verschiedenen Abteilen ausgestattet werden kann. Vom Schlafzimmer zum Stauraum, Aquarien oder einer eigenen Werkstatt – vieles ist möglich.

In der Werkstatt wird dann auch der Krebs, ein Exoskelett, hergestellt. Mit diesem ist man nicht nur wunderbar vor Feinden geschützt, sondern kann diesen auch aufwerten und so Vorteile in der manchmal recht lebensfeindlichen Umgebung erhalten.

Die mobile Basis ist dann auch einer meiner persönlichen Favoriten! Ganz gleich, ob die mobile oder die stationäre Basis – alles lässt sich mit dekorativen Möbeln personalisieren. Ganz gleich, ob eine Kaffeemaschine oder die eigenen Screenshots, es ist einiges möglich. Die notwendigen Ressourcen sind vergleichsweise schnell gesammelt und nur selten entsteht hier Sammelfrust. Alternativ bietet Subnautica: Below Zero, einen Kreativmodus, mit welchem man ohne Sorge über Ressourcen oder andere Survivalbestandteile, frei bauen kann. Allerdings verzichtet man damit auf die Story. Damit man die Story auch ohne intensiven Survival erleben kann, bietet dieser verschiedene Schwierigkeiten. Wer es besonders hart mag, der nutzt den Harcore-Modus – dieser kommt mit permanentem Tod daher. Der Survival-Modus erlaubt das freie Speichern und einen Respawn, was in meinen Augen der Standardmodus ist. Wer keine Lust hat, dass Robin Hunger oder Durst empfindet, der nutzt den Modus “Freies Spiel” – hier erlebt ihr die Story, seid aber nicht an alle Survivalmechaniken gebunden.

Bei all diesen Möglichkeiten nimmt einen das Spiel niemals wirklich an die Hand. Nur ab und an gibt es Wegpunkte bzw. Markierungen, welche uns auf den Storymodus zurückbringen sollen, wenn notwendig. Doch alles Weitere muss selbst erarbeitet werden, wenn man vorwärtskommen möchte. So kommt es ab und an vor, dass zwar das Ziel klar ist – der Weg dahin bleibt uns aber komplett selbst überlassen. Dies hat im Test zu zwie Siuationen geführt, an denen es nicht mehr weiter ging. Aber ein bisschen verlieren gehört eben auch zu einem vernünftigen Survival Spiel.

Das Survival-Genre ist knackig und das gilt auch für Subnautica: Below Zero. Das Spielprinzip will gelernt sein und nimmt euch nur wenig an die Hand. Wer sich bereits damit auskennt, der dürfte nach ca. 20 Stunden mit der Story durch sein. Doch auch darüber hinaus lockt Subnautica:Below Zero mit besonderer Atmosphäre, sodass man noch weitaus mehr Stunden hier verbringen kann.

Die Grafik hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht wirklich geändert, aber sie ist nach wie vor beeindruckend. Die Unterwasserwelt ist detailliert und Artenreich gestaltet. Abgerundet wird dies von dem wundervollen Soundtrack, der futuristisch anmutend die Gescichte und Umgebung untermalt. Doch auch die Geräuschkulisse im Hintergrund ist gut getroffen, sodass man Feinde zum Teil schon erahnen kann, bevor aktiv etwas passiert.

Subnautica: Below Zero hat seine Stärken perfekt erkannt und spielt diese an den richtigen Stellen aus. Insgesamt erhält man mit dem Spiel einen gelungenen Nachfolger, der die aufgebaute Geschichte rund um die Aliens aus dem ersten Teil fortsetzt und spannend erzählt. Die Lust nach einem dritten Ableger ist spätestens nach den letzten Minuten geweckt. Ich kann jedem Storyentusiasten dieses Spiel nur ans Herz legen. Auch wenn die Grafik keinen Fortschritt gemacht hat, ist die Kombination aus den wundervollen Unterwasserwelten mit dem Soundtrack einzigartig. Subnautica Below Zero ist für 29,99 Euro zu haben, was das Spiel auch absolut wert ist!

Review: Subnautica Below Zero im Test – Sinkt auch die Stimmung unter den Nullpunkt?
9
Grafik
8.5
Sound
8
Steuerung
8.5
Spiele Spaß
8.5
Preis Leistung
Gesamtwertung 8.5 / 10
Unser Fazit
Ich bin bei Nachfolgern immer Skeptisch. Aber Subnautica Below Zero macht alles richtig! Es nutzt die Stärken des Vorgängers und baut diese so sinnvoll aus, dass es weiterhin ein riesiger Spaß ist, die Welt zu entdecken. Und auch wenn wir uns auf demselben Planeten wie im ersten Teil befinden, so bekommt man durch die neuen Biome nicht einen einfachen Abklatsch dessen, was schon da war.

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Aktualisiert am 2. Oktober 2022 15:37
Michael Barkow
Michael Barkowhttps://www.twitch.tv/gutertag_streaming
1989 erblickte ich das Licht dieser Welt - und bereits 1998 entdeckte ich das Zocken; damals noch mit Command & Conquer: Alarmstufe Rot von 1996. Seitdem bekommt mich die Gamingwelt nicht mehr los. 2005 begann dann für mich die Reise in World of Warcraft und die MMO-Szene hatte mich begeistert. Seitdem habe ich vieles gesehen und erlebt und hüpfe immer mal wieder von einem zum anderen MMO, da ich es nie ganz sein lassen kann. Mit meiner 2015 geborenen Tochter habe ich aber etwas gefunden, dass noch mehr Interesse und Begeisterung weckt. Da das Leben mit Familie tagsüber fesselt, habe ich das Streamen und Zocken am Abend für mich entdeckt. Somit bekommt das Zocken weiterhin seinen Platz in meinem Alltag.

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